Psychologie & Gesundheit
Macht meditieren klüger?
Yoga gilt als ein »Weg zur Befreiung vom Leiden«. Etwa fünf Millionen Deutsche praktizieren heute die indischen Übungen, 80 Prozent davon sind Frauen.
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Im Sinne des Intelligenzquotienten nicht. Aber es verbessert die Fähigkeit, sich zu konzentrieren, zu erinnern und Prioritäten zu setzen. Und es erhöht das Reaktionsvermögen. Das ist jetzt erstmals von Neurowissenschaftlern der Pennsylvania State University (USA) bewiesen worden.
Schon eine Kurzmeditation von 30 Minuten pro Tag steigert die Leistungsfähigkeit und Aufmerksamkeit messbar. In Versuchen mit mehreren Gruppen stellten die Wissenschaftler vor allem bei Yoga-Neulingen rasante Verbesserungen auf diesen Gebieten fest.
»Durch die Atem- und Körperübungen des Yoga, die zum Meditieren gehören, fließt die Energie besser«, bestätigt die Hamburger Yoga-Lehrerin Kerstin Leppert diese Ergebnisse. »Vor allem die Crossover-Bewegungen koordinieren die beiden Gehirnhälften. Man braucht weniger Schlaf, hat mehr Energie und stärkere Nerven.« Die Meditationsübungen selbst, so berichteten die US-Forscher, würden nicht als entspannend empfunden. Der Effekt setze aber unmittelbar danach ein.












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