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P.M. Specials: Liebe

Kultur & Gesellschaft

Lässt sich Liebe messen?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Der "Härtegrad" einer Beziehung passt sogar in eine mathematische Formel

Der „Härtegrad“ einer Beziehung passt sogar in eine mathematische Formel.

Die Mathematik der Liebe – so nennen der amerikanische Psychologe Professor John Gottmann und der Mathematiker James Murray ihre Formel, mit der sich feststellen lässt, welchen „Härtegrad“ eine Beziehung hat.

Die Wissenschaftler filmten Hunderte von Liebespaaren mit Videokameras und maßen Atem, Pulsschlag, Schweißproduktion. Jeden Satz, jeden Gesichtsausdruck ordneten sie anschließend auf einer achtstufigen Skala ein. Daraus entwarfen sie die Formel für Liebesglück.

Das Ganze soll bei der Berechnung der voraussichtlichen Beziehungsdauer helfen und geht so: Die Studienleiter nahmen das Streitverhalten eines Paares unter die Lupe und vergaben Punkte für nette Worte, Zustimmung, ein Lächeln, für alle positiven Reaktionen. Für Gejammer, Gekeife oder Verachtung zogen sie hingegen Punkte ab.

Folgen auf ein negatives Signal fünf positive, dann wird die Beziehung den Streit ohne nennenswerte Schäden überstehen, wenn nicht, wird sie früher oder später in die Brüche gehen. Treffsicherheit der Methode: 90 Prozent.

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