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P.M. Specials: Atomkraft

Wissenschaft & Technik

Wie sieht ein Luxus-Atombunker aus?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Im September 2011 soll der erste Luxusbunker in Zentraleuropa gebaut werden - der Ort steht noch nicht festIm September 2011 soll der erste Luxusbunker in Zentraleuropa gebaut werden - der Ort steht noch nicht fest
Im September 2011 soll der erste Luxusbunker in Zentraleuropa gebaut werden - der Ort steht noch nicht fest
iStockphoto

Der Weltuntergang steht bevor: Meteoriten aus dem All, Polverschiebungen, Tsunamis, die endgültige Atomkatastrophe oder auch totale Anarchie im Kampf zwischen Reich und Arm. Und endet der Maya-Kalender nicht in einem Jahr?

Reiche müssen sich jedenfalls keine Sorgen mehr machen, wo sie sich vor derartigen Ärgernissen verstecken können: Die US-Firma Vivos baut gerade an einem Netz von 20 Luxusbunkern, die in der Nähe von großen, amerikanischen Städten pünktlich zum Weltuntergang 2012 insgesamt 4000 Menschen aufnehmen sollen. Bunker Nummer eins befindet sich 150 Kilometer von Los Angeles entfernt in der Mojave-Wüste. Das Luxusrefugium bekommt eine 300 Quadratmeter große Lobby (gegen Klaustrophobie), edle Sitzgruppen und Sofas, ein Kino mit Ledersesseln sowie PC-Arbeitsplätze. Darüber hinaus bietet es Dekontaminationsduschen, ein Krankenhaus, eine Zahnarztpraxis, eine Wasseraufbereitungsanlage und Waffen.

Nicht zu vergessen: eine Bank mit Schalter und dicken Tresoren für Gold, Schmuck und Wertsachen, die ja ebenfalls in Sicherheit gebracht werden müssen.

Die Küchen in Mahagoni-Optik enthalten so viel Nahrung, dass 150 Personen ein Jahr lang überleben können. Geschlafen wird in Zwei- oder Vierbettzimmern, alle dekoriert mit Natur-Bildern aus der guten alten Zeit der unversehrten Erdoberfläche. Entspannter kann man das Ende nicht abwarten, zumal das Ticket nur 37.000 Euro kostet. Wer sich ein Plätzchen sichern will, kann das auf www.terravivos.com tun. Allerdings gehen nach Einschätzung von Vivos dem Weltuntergang erst drei Tage vorher offizielle Warnungen voraus. Wer in so kurzer Zeit aus Europa in die USA zu seinem Bunker muss, braucht eigentlich auch einen Privatjet.

 

P.M. Fragen & Antworten 04/2011

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