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Gebäudetechnik

Die Hightech-Berghütte

Am Monte Rosa in der Schweiz steht auf 2883 Höhenmetern die modernste Berghütte der Welt. Sturmumtost und Temperaturstürzen von plus 20 bis minus 30 Grad Celsius ausgesetzt, regelt der mehrstöckige Bau alleine sein Klima. Die Gebäudetechnik ist hochintelligent: 90 Prozent der benötigten Energie erzeugt die Berghütte selbst.

Alpen-Hightech -  Die Berghütte Monte Rosa unterhalb des MatterhornsAlpen-Hightech -  Die Berghütte Monte Rosa unterhalb des Matterhorns
Alpen-Hightech: Die Berghütte Monte Rosa unterhalb des Matterhorns
Siemens

Diese Berghütte ist derzeit ein Geisterhaus inmitten von Eis und Schnee. In der kalten Jahreszeit steht sie meist menschenleer. Nur der Bergsteiger und Ingenieur Ivan Loetscher sieht ab und zu nach dem Rechten und überprüft die Apparaturen. Ansonsten regelt modernste Gebäudetechnik das Klima in dem Gebäude. Zur Kontrolle werden die Daten per Satellit laufend nach Zürich geschickt.

Diese exklusive Berghütte inmitten der Schweizer Alpen ist ein Testlabor der Siemens Building Technologies. Steuerungs- und Messteile, die sich in dieser rauen Witterung bewähren, werden auch in anderen ungemütlichen Teilen der Welt verlässlich funktionieren.

Elektronisches Herz der Berghütte -  Ingenieur Ivan Loetscher prüft die GebäudetechnikElektronisches Herz der Berghütte -  Ingenieur Ivan Loetscher prüft die Gebäudetechnik
Elektronisches Herz der Berghütte: Ingenieur Ivan Loetscher prüft die Gebäudetechnik
Siemens

Eine Berghütte mit der Fassade einer Thermoskanne

Die Berghütte ist ein Muster der Energieeffizienz. Die Fassade des Bau wurde wie die Wand einer Thermoskanne, also mit einer dämmenden Luftschicht konstruiert. Solartechnik und Photovoltaikzellen erzeugen Strom und Wärme. Die Monte-Rose-Berghütte ist so gut wie energieautark. Reicht die Sonne nicht aus, schaltet die Gebäudetechnik ein Blockheizkraftwerk zu.

Auf Montitoren lässt sich die raffinierte Gebäudetechnik der Berghütte rasch kontrollierenAuf Montitoren lässt sich die raffinierte Gebäudetechnik der Berghütte rasch kontrollieren
Auf Montitoren lässt sich die raffinierte Gebäudetechnik der Berghütte rasch kontrollieren
Siemens

Die Software sammelt sämtliche technische Daten. Sie steuert in der Berghütte 150 verschiedene Messpunkte an. Die Gebäudetechnik vergleicht sie und greift, wo nötig, steuernd ein. Das ermöglicht das Ausgleichen von Temperatursprüngen von bis zu 50 Grad Celsius. Um das bei Bedarf in Minutenschnelle zu schaffen, beziehen Sensorik und Computer stets die neuesten Wetterprognosen ein.

Riesige Solarpaneelen machen die Berghütte so gut wie energieautarkRiesige Solarpaneelen machen die Berghütte so gut wie energieautark
Riesige Solarpaneelen machen die Berghütte so gut wie energieautark
Siemens

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.7 (7 Bewertungen)
Autor/in: Wolfgang C. Goede



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