Dem Geld darf man nicht nachlaufen, man muß ihm entgegenkommen.
Ausgabe
06/2013
Cäsar und Augustus
Deutschland 1913: Der letzte Sommer im Frieden
Brief, Telefon & Co: Als die Wörter fliegen lernten
Ausgabe
06/2013
Wie gefährlich sind die Geheimbünde von heute?
Wo finde ich meinen Genpartner?
Gibt es noch Länder ohne Internet?
Ausgabe
05/2013
Ausgabe
02/2013
Ausgabe
02/2013
Ausgabe
05/2013
Ausgabe
02/2013
Ausgabe
02/2013
113 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei E-Book-Reader!
Ausgabe
02/2013
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 44 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
02/2013
Spuk
Spuk in der Milchstraße
In der Mitte unserer Galaxie gehen seltsame Dinge vor. Das hoch auflösende Fermi-Teleskop der NASA macht die Reststrahlung alter kosmischer Vorgänge sichtbar. Sie liegen Jahrmillionen zurück. Die Aufnahme zeigt blatt- und strahlenartige Formationen. Das zeugt von dem unbändigen Appetit des Schwarzen Lochs im Zentrum unserer Milchstraße.
Blick auf die Scheibe der Milchstraße: Die Blasen enthalten Jet-Strahlen. Sie treten voll in Erscheinung, wenn das Schwarze Loch frisst
Dieses neue Bild vom Zentrum der Milchstraße zeichnete sich bereits im Jahr 2010 ab. Damals erkannte das NASA-Teleskop zwei große Blasen aus Gammastrahlen. Sie stülpen sich, aus dem Kern der Scheibe kommend, nach oben und nach unten aus. Die Erscheinung hat eine Ausdehnung von 27'000 Lichtjahren. Das ist gewaltig, zum Vergleich: Unsere Heimatgalaxie hat einen Durchmesser von gut 100'000 Lichtjahren.
Jetzt konnte das Teleskop ein zweites, neues Detail ausmachen. In diesen Blasen verlaufen in beide Richtungen zwei ausgeprägte Strahlenbündel.
Der Spuk der Milchstraße zeugt vom Appetit seines Schwarzen Loches
Nach Interpretation von Astronomen des Harvard-Smithonian Zentrums für Astrophysik in Cambridge handelt es sich hierbei um zwei verschiedene Phänomene. Die Blasen werden von heißer Materie erzeugt, die von einem supermassiven Schwarzen Loch im Zentrum der Milchstraße ausgeht. Darauf gehen auch die ungefähr gleich langen jet-förmigen Strahlen, in der Vertikalachse leicht geneigt, zurück. Das korkenzieherförmig wirkende Magnetfeld sorgt für eine starke Fokussierung.
Nach Meinung des Harvard-Astrophysikers Meng Su treten die Jet-Strahlen voll in Erscheinung, wenn das Schwarze Loch frische Materie in sich hineinfrisst. Für einen strahlenden Leuchteffekt, so wie in der kosmischen Vergangenheit, wären 10'000 Sonnen von der Masse unseres Zentralgestirns nötig.
- Obdachlose
- Weltall
- Spuk-Orte






















Kommentar hinzufügen