Diese Seite bookmarken:

Diese Seite bookmarken

Wohngemeinschaft

Wohngemeinschaft der Roboter

Darf ich vorstellen? Meine neue Haushalts- und Küchenhilfe: ein Roboter! Die TU München will Maschinenmenschen so schnell wie möglich in Haushalten einsetzbar machen. Am Herd und in der Küche sowie beim Einkaufen und im Spielzimmer erstaunt, was sie schon alles zustande bringen. Selbst kognitive Eigenschaften, im Austausch mit ihrer Umwelt selbstständig zu lernen, sind Robotern nicht mehr fremd.

Rosie backt in der Wohngemeinschaft die Pfannkuchen</p />
</p><p>	 </p>
<p>	 </p>
<p>	 Rosie backt in der Wohngemeinschaft die Pfannkuchen</p />
</p><p>	 </p>
<p>	 </p>
<p>	 

Rosie backt in der Wohngemeinschaft die Pfannkuchen

 

 

 

CoTeSys/Kurt Fuchs

Die technisch am weitesten entwickelten Roboter kamen bisher immer aus Japan. Die TU München will jetzt mit den Asiaten gleichziehen. In ihrem Exzellenzcluster CoTeSys (Cognition for Technical Systems) stellen hundert Forscher ihre Service-Systeme auf den Prüfstand.

In dieser „Wohngemeinschaft der Roboter“ werden die Apparate darauf hingetrimmt, intelligent mit Menschen zu kooperieren, flexibel auf Pannen und Hindernisse zu reagieren, kurz: mitzudenken und kognitiv zu sein.

Die TUM Roboter-Wohngemeinschaft besteht aus Rosie, James, Eddie und iCub. Rosie ist die Köchin. Sie schafft es bereits, einen Pfannkuchen auf einer heißen Platte zu backen und ihn anschließend auf einen Teller zu tun. Das Anrühren des Teiges aus einem Rezept, dazu ist Rosie kognitiv derzeit noch nicht fähig. Der Roboter übt mit einem Fertigteig.

James erledigt den Einkauf, eine kognitiv sehr anspruchsvolle Arbeit</p />
</p><p>	 </p>
<p>	 </p>
<p>	 James erledigt den Einkauf, eine kognitiv sehr anspruchsvolle Arbeit</p />
</p><p>	 </p>
<p>	 </p>
<p>	 

James erledigt den Einkauf, eine kognitiv sehr anspruchsvolle Arbeit

 

 

 

Astrid Eckert/TUM

Eddie sorgt in der Wohngemeinschaft für gute Laune

Den Tisch zum Verzehr der Pfannkuchen deckt James. Auch das Einkaufen beherrscht er. Im Supermarkt rollt er direkt auf die in der Wohngemeinschaft benötigten Lebensmittel zu und bedient sich. Der Roboter ist mittlerweile kognitiv so fit, dass er weiß, wohin daheim die Waren gehören. Nur bei ganz neuen Produkten strauchelt er und ist zunächst ein wenig unentschlossen. Das hat er mit Menschen durchaus gemein.

Eddie hat in der Wohngemeinschaft einen ungemein herausfordernden Job. Er muss mit Menschen kommunizieren und ist für den Wohlfühlfaktor zuständig. Er erkennt die Personen an ihrer Mimik und kann sie nachmachen. Wenn er angelächelt wird, schaut er freundlich zurück. Auch traurig, überrascht und mürrisch kann er sein. Eddie ist so kognitiv, das er sich in viele menschliche Umgebungen integriert.

Bleibt iCub. Er ist das Nesthäkchen in der Wohngemeinschaft. Der Roboter befindet sich kognitiv auf dem Stand eines Drei-Jährigen und baut Legosteine zusammen. Beim Zuschauen, Auswerten und Programmieren wiederum lernen die Forscher viel über humane Lernprozesse.  

iCub baut ein Haus. Dabei lernen die Forscher viel über eigene kognitive Prozesse</p />
</p><p>	 </p>
<p>	 </p>
<p>	 iCub baut ein Haus. Dabei lernen die Forscher viel über eigene kognitive Prozesse</p />
</p><p>	 </p>
<p>	 </p>
<p>	 

iCub baut ein Haus. Dabei lernen die Forscher viel über eigene kognitive Prozesse

 

 

 

CoTeSys/Kurt Fuchs

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.8 (4 Bewertungen)
Autor/in: Wolfgang C. Goede



Mehr zum Thema:

Einsortiert unter:

Haushaltsgeräte  /  Intelligenzforschung  /  kognitiv  /  Roboter  /  Wohngemeinschaft