Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand. Nur werden die Ämter leider nicht von Gott vergeben.
Ausgabe
06/2013
Cäsar und Augustus
Deutschland 1913: Der letzte Sommer im Frieden
Brief, Telefon & Co: Als die Wörter fliegen lernten
Ausgabe
06/2013
Wie gefährlich sind die Geheimbünde von heute?
Wo finde ich meinen Genpartner?
Gibt es noch Länder ohne Internet?
Ausgabe
05/2013
Ausgabe
02/2013
Ausgabe
02/2013
Ausgabe
05/2013
Ausgabe
02/2013
Ausgabe
02/2013
113 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei E-Book-Reader!
Ausgabe
02/2013
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 44 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
02/2013
Autofrei
In London wird der Fußgänger König
Verkehrsberuhigte Zonen, Tempo 30, hohe Mautgebühren: Mit allen Mitteln stemmen sich die großen Metropolen der Welt gegen den zunehmenden Verkehr. Die britische Hauptstadt geht jetzt einen Schritt weiter. An der Themse entsteht der erste autofreie Stadtteil.
Es hat 40 Jahre gedauert. Visionen großer Städteplaner folgend, entstand zur Olympiade in München 1972 ein autofreies Olympiadorf. Bis heute hat keine Stadt der Welt versucht, dieses bis heute erfolgreiche Experiment zu wiederholen. Jetzt traut sich London. Am Rande des neuen Olympiastadions wächst auf einer alten Industriebrache ein neuer Stadtteil mit 1200 Wohnungen in die Höhe.
Das autofreie Quartier soll den Verkehrsinfarkt verhindern helfen
„Strand East“, so der Name des neuen autofreien Stadtteils, soll die Weltstadt vom Verkehr entlasten. Trotz einer verkehrsberuhigten City und energischen Ausbaus der öffentlichen Verkehrsmittel, jetzt sogar mit neuer emissionsarmer und größerer Doppeldecker-Flotte, steht die Zehn-Millionen-Metropole kurz vor dem Verkehrsinfarkt.
Der neue Stadtteil soll nach dem Willen der Stadtverwaltung ein Vorzeigestück des energieeffizienten städtischen Lebens werden, das mit wenigen Ressourcen auskommt. Das Motto lautet „Wohnen, Arbeiten und Freizeit an einem Ort“. Auf insgesamt 58 000 Quadratmetern umbauter Fläche und zehn Hektar Gesamtfläche entstehen Apartments und Büros, Geschäfte und Gemeinschaftseinrichtungen sowie Restaurants und Kneipen, alles gut gepuffert durch Grünflächen. Ein Viertel des Areals sollen Parkanlagen einnehmen.
Der autofreie Londoner Stadtteil ist nicht nur sozial, sondern auch verkehrstechnisch nachhaltig. Statt auf Individualverkehr setzt „Strand East“ auf ein dichtes Netz von Fußwegen sowie Furten für Fahrradfahrer. Nur eine Straße durchquert das neue Quartier. Hier halten die Busse, die die Bewohner zu den U-Bahn-Stationen in der Umgebung und ins Stadtzentrum bringen.
Der olympische Geist beflügelt autofreies Design
Darüber hinaus ist der neue Stadtteil, Eröffnung 2013, bemerkenswert energieeffizient gebaut. Neueste Wärmeversorgungs- und Dämmtechniken sind im Einsatz. Ladestationen für E-Mobile sollen die Weichen für den abgasfreien Verkehr der Zukunft stellen helfen. Das Wahrzeichen ist ein Turm aus zertifiziertem Holz, beleuchtet von LED-Lampen. Nur einen längeren Steinwurf entfernt erhebt sich das neue Olympiastadion. Der olympische Geist hat, wie 1972 in München, auch Londons Stadtplaner beflügelt.
- Micromobile
- Wolkenkratzer






















Kommentar hinzufügen