Keiner ist so dumm, dass er sich nicht hin und wieder dumm stellte.
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Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Verlangen die Frauen heute zu viel?
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Liebeskummer
Liebeskummer: Viel mehr als Teenie-Schmerz!
Liebeskummer: ein psychischer Extremzustand, den die meisten Menschen kennen. In schlimmen Fällen kann er zu einer schweren Depression heranwachsen. Psychotherapeuten, Soziologen und Evolutionspsychologen machen sich auf die Spur nach dem rätselhaften Gefühl, seinem Ursprung und seinem Heilmittel.
Liebeskummer: Er ist Bestandteil jeder Hollywood-Romanze, ein allgegenwärtiges Thema. Trotzdem verliert er selten den Beigeschmack eines Teenie-Leidens. Doch Liebeskummer ist weit mehr! Er kann nicht nur psychisch, sondern auch körperlich krank machen: Schlaflosigkeit, Essstörungen, Kopfschmerzen bis hin zum Broken-Heart-Syndrom, einer Störung des Herzmuskels.
Was macht den Kummer so überwältigend? Die Wissenschaft sucht schon lange nach einer Antwort. Die Liebe ist wie eine Sucht. Sie schüttet in unserem Körper das Glücks-Hormon Dopamin aus. Von dieser „Glücks-Sucht“ kann der Mensch nur schwer ablassen. Liebeskummer fühlt sich ein bisschen an wie ein Drogenentzug.
Doch es ist nicht nur der Verlust oder die Sehnsucht nach dem geliebten Menschen. Da ist auch die Angst vor der Leere, wenn man plötzlich allein mit sich selbst ist. Hinzu kommen Selbstzweifel. Erwachsene Menschen stehen zudem oft vor den Trümmern eines ganzen Lebens. Dies sind die Zutaten, aus denen sich der Liebeskummer zusammensetzt.
Liebeskummer: nur Entzug hilft
Gibt es ein Heilmittel für den Liebeskummer? Es gibt zumindest gute Ratschläge. Sie ähneln den Ratschlägen für einen Süchtigen: Verzicht auf die „Droge“ und Ablenkung. Das bedeutet, den geliebten Menschen nicht mehr treffen, bis die Sehnsucht verblasst. Meist einfacher gesagt, als getan.
Wer schon lange mit dem Rauchen aufhören will, kennt das Problem: Es gibt immer einen Grund, wieder nach der Zigarette zu greifen. Der einzige Weg scheint die Konfrontation. Sich mit der Leere und sich selbst auseinandersetzten, raten Psychologen. Liebeskummer ist demnach nicht nur schlecht, er ermöglicht auch persönliches Wachstum.
Heilmittel: Das Vier-Phasen-Modell
Wächst der Liebeskummer zu einer Depression oder ernstzunehmenden körperlichen Problemen, können Psychologen und Psychiater helfen. Im Normalfall sollte der Liebeskummer jedoch von selbst verblassen. Psychologen benennen ein Modell, das den psychischen Prozess in vier Phasen aufteilt.
Phase eins ist das Nicht-Wahrhaben-Wollen. In Phase zwei wandelt sich der Liebeskummer in heftige Gefühle wie Hass und Wut. In der dritten Phase akzeptiert der Trauernde die Tatsache und beginnt, sich neu zu orientieren. In der vierten und letzten Phase geht die Erfahrung in einem neuen Lebenskonzept auf und die/der "Entliebte" realisiert: Die Beziehung ist vorbei, aber das Leben geht weiter.
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