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Karriere

Komplizierter Name bremst Karriere

Wer einen komplizierten Namen trägt, hat es im Schul- und Berufsalltag schwerer. Forscher haben herausgefunden, dass wir Namen unbewusst Charaktereigenschaften zuordnen.

Henry Olusegun Olumide Adeola Samuel: Er taufte sich in Seal um und machte mit diesem Namen als Sänger große Karriere

 

Wikimedia Commons, Siebbi

Unser Name begleitet uns ein Leben lang – und kann den Lebensweg beeinflussen. Australische und US-amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Menschen mit kurzen, leicht auszusprechenden Namen müheloser Freunde finden und Karriere machen. Demnach vertraue man Personen mit eingängigen Namen eher als solchen mit komplizierten.

Die Wissenschaftler untersuchten, wie die Aussprechbarkeit des Namens den ersten Eindruck beeinflusst, den eine Person hinterlässt. Ergebnis: Ein leicht aussprechbarer Name bringt bessere Bewertungen als ein komplizierter. Ein eingängiger Name verhilft Politikern zu mehr Stimmen und Rechtsanwälten zu einem schnelleren beruflichen Aufstieg.

Karriere-Killer: Doppelname steht für Entscheidungsschwäche

Auch Doppelnamen bringen Nachteile. Ihren Trägern wird Entscheidungsschwäche nachgesagt. In der Politik wurden Minister mit Doppelnamen meist ernannt und nicht gewählt. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Annegret Kramp-Karrenbauer dürften es demnach auf der politischen Karriereleiter schwerer gehabt haben als Angela Merkel oder Kurt Beck. Ursula von der Leyen hat dagegen gute Karten: Laut Experten kommen adelige Namen besser an als bürgerliche.

Karriere-Förderer: Eltern, auch der Vorname beeinflusst die Laufbahn!

Wer seinem Kind etwas Gutes tun will, fängt am besten schon vor der Geburt damit an und sucht den richtigen Namen. Anders als beim Nachnamen tragen Eltern für den Vornamen ihres Kindes die volle Verantwortung. Mode- und Mediennamen à la „Chantal“ und „Kevin“ können die Bildungschancen und somit auch die berufliche Karriere der Kinder ruinieren. Untersuchungen bei Lehrern zeigen, dass solche Namen häufig nachteilige bis aggressive Assoziationen wecken. Die Experten empfehlen zudem besonders bei einem langem Nachnamen einen kurzen Vornamen zu wählen.

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