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Fallschirmsprung
Fallschirmsprung mit Überschall
In 35 Sekunden von null auf Überschall: Das hat noch kein Mensch versucht, geschweige denn ausgehalten. Der tollkühne Felix Baumgartner will diesen riskanten Fallschirmsprung in diesen Tagen über dem US-Bundesstaat New Mexico wagen.
Bei diesem historischen Fallschirmsprung wird der Springer aus über 36 000 Metern Höhe von einem Heliumballon abspringen. Er sieht aus wie ein Astronaut, bekleidet mit einem Nasa-Schutzanzug, dazu einen Spezialhelm tragen, der vor dem Überschall-Knall schützt.
In dieser Höhe herrschen minus 70 Grad Celsius. Nach einer guten halben Minute erreicht er Überschall, genau 1332 Kilometer pro Stunde, das ist Mach 1,2. Bei 1500 Meter zieht Baumgartner schließlich die Reißleine und öffnet den Schirm, nach fünf Minuten freien Fall.
In der Druckkammer wird der Fallschirmsprung mit Überschall getestet
So ist es vorgesehen, und von einem solchen Fallschirmsprung hat der Österreicher schon oft geträumt. Doch immer wieder musste das Unternehmen wegen nicht passender Witterung verschoben werden. In diesen Tagen könnte es so weit sein. Baumgartner ist vor Ort und hat bereits in einer Druckkammer geübt. Sie simulierte die etremen Bedingungen in 36 Kilometer Höhe am Rande des Alls.
Dieser Fallschirmsprung soll nicht nur Rekorde brechen: höchster bemannter Ballonflug, höchster Absprung, Erreichen des Überschalls im freien Fall, längster freierFall. Bei diesem Extremsprung werden aber auch die verwendeten Materialien getestet sowie die Vorgänge im Körper untersucht. Das soll der Sicherheit von Weltraumprofis und Weltraumtouristen zugute kommen.
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