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Psychologie & Gesundheit

Worauf kommt es beim Sumo-Ringen an?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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iStockphoto

Obwohl Schnelligkeit und Technik beim Sumo-Ringen eine große Rolle spielen, trägt jeder Kämpfer eine weitere Qualifikation unübersehbar vor sich her: seinen Bauch. Erst der stattliche Wanst garantiert Standfestigkeit, wenn Kolosse von 150 Kilo Kampfgewicht und mehr aufeinanderprallen.

Die echten Ringer greifen deshalb zwei Mal täglich zu einer Kalorienbombe namens Chankonabe, einem Eintopf, der jede Menge Fett und Eiweiß enthält. Nun hat nicht jeder interessierte Laie Zeit und Lust, sich selbst zum Fettkloß zu machen; und auch der mehrstündige Mittagsschlaf, der nach Überzeugung vieler Großmeister die Pfunde wachsen lässt, ist nicht jedermanns Sache.

Abhilfe verspricht jetzt ein hautfarbener Polyesteranzug, der auch den dürrsten Spargeltarzan im Handumdrehen in eine wohlbeleibte Kampfmaschine verwandelt. Ein eingebautes Gebläse erspart ambitionierten Athleten jahrelange Fressorgien – auf Knopfdruck bläst sich der Anzug in wenigen Sekunden auf. Ganz ohne Gelenkschäden und verstopfte Arterien kann man so in den barocken Formen eines Sumo-Ringers schwelgen.

Gegen einen echten Ringer darin anzutreten – das verbietet sich mangels der entsprechenden Kampftechnik. Aber Besitzer des »Sumo-Suit« schwärmen im Internet von unvergesslichen Partyauftritten. Sogar auf Snowboards und Wasserskiern sind die »aufgeblasenen« Kerle schon gesichtet worden.

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