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Natur & Reise

Wo liegt das kleinste Meer der Welt?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Das spanische Mini-Meer liegt verborgen im Landesinneren
iStockphoto

Die Ostsee ist nicht unbedingt ein Riese unter den Gewässern, und auch das Marmarameer - die Verbindung von Schwarzem Meer und Ägäis - ist mit seinen 11.500 km² eher ein kleiner "Tümpel" als ein Ozean. Im Vergleich zum Mini-Meer an der spanischen Playa de Gulpiyuri wirken diese beiden Meere allerdings gewaltig groß. Zu finden ist dieses außergewöhnliche Kleinöd an der äußersten Nordküste Spaniens, in der Provinz Asturien, nahe der alten Fischerstadt Llanes. Gerade einmal 40 Meter breit ist der Strand und bietet doch alles, was man sich für einen Urlaub wünscht - schneeweißesn Sand, türkisblaues Salzwasser, Felsklippen und sanftes Wellenrauschen. Und das Ganze liegt nicht etwa an der Küste, sondern 100 Meter im Landesinneren.

 

Enstanden ist das Mini-Meer, weil sich die Strömung des Golfes von Biskaya, in dieser Gegend Kantabrische See genannt, über Jahrhunderte hinweg einen unterirdischen Kanal durch die Felsklippen gefressen hat, wodurch immer mehr Sand und Salzwasser in dieses Areal gespült wurden. Schöner Nebeneffekt: Während seines Weges durch das tiefe Höhlen-Labyrinth wird das ohnehin schon recht frische Atlantikwasser zudem noch mehr abgekühlt, sodass das Baden an der Playa de Gulpiyuri sogar im Hochsommer eine echte Erfrischung bietet.

 

P.M. Fragen & Antworten 02/2013

 

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.5 (10 Bewertungen)
Autor/in: Elena Rudolph

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