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Trend & Style

Warum träumen viele vom Hausboot?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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iStockphoto

Leben auf dem Wasser ist bisher nur selten bei uns möglich. Das könnte sich bald ändern. Die neue Generation von Hausbooten bietet so viel Komfort wie das Wohnhaus an Land.

Bislang sind die deutschen Städte eher restriktiv mit der Schaffung von legalen Liegeplätzen für Hausboote umgegangen. Langsam aber setzt in den Behörden ein Umdenken ein, besonders viel tut sich in den Metropolen Berlin und in Hamburg. Zwar ist auch dort bis jetzt der Platz rar, doch viele ungenutzte Kanäle und Fleete laden zum Wohnen auf dem Wasser ein.

Nach den Visionen der Stadtplaner könnten hier schwimmende Siedlungen entstehen. Dabei soll aber ein buntes Durcheinander wie in den Grachten von Amsterdam vermieden werden. Die Experten denken deshalb weniger an traditionelle Hausboote, sondern mehr an
schicke Häuser, die auch schwimmen können.

Viel haben die Prototypen dieser neuen „Hausboot-Generation“ nicht mehr mit
Romantik zu tun: Die Floating Homes schwimmen fest vertäut auf Pontons und bieten den gleichen Komfort wie Häuser an Land, sind groß, klug gegliedert und verbrauchen wenig Energie. Die kleine Einstiegsvariante (ohne zweite Etage und Sonnenterrasse) eines Hamburger Architektenduos kostet inklusive Liegeplatz 320 000 Euro aufwärts.

Wichtig für alle, die von einem richtigen Hausboot im alten Stil träumen: Die Auflagen sind streng. Auch auf dem Wasser ist eine Miete fällig. Nur heißt sie dort Liegeplatzgebühr. In Hamburg betrug sie zuletzt fünf Euro pro Quadratmeter, Tendenz steigend. Dazu kommen Kosten für die Wartung und Entsorgung, für Strom und Wasser, den Nachweis der Schwimmfähigkeit und Kippstabilität sowie für den Abschluss von Versicherungen (Brandschutz, Havarie, Leckage) und regelmäßigen TÜV.

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