Diese Seite bookmarken:

Diese Seite bookmarken

Psychologie & Gesundheit

Wann ging in Deutschland ein Ringrichter k.o.?

Am 8. Juni 1952, beim Kampf um die deutsche Meisterschaft im Mittelgewicht in Köln, ging ein Ringrichter zu Boden
iStockphoto

Seine Fans nannten Peter Müller »de Aap« (den Affen) – der gebückten Kampfhaltung und des fröhlichen Gesichts wegen. Am 8. Juni 1952, beim Kampf um die deutsche Meisterschaft im Mittelgewicht in Köln, gegen den Berliner Hans Stretz, war der Affe los: In der achten Runde trennte Ringrichter Max Pippow einen Infight und ermahnte Müller zum wiederholten Mal, nicht zu klammern. Da verlor der »Pitter« die Kontrolle über sich und streckte den Berliner Ringrichter zu Boden. Damit nicht genug: Auch vier Sekundanten, die den Amoklauf stoppen wollten, rang Müller nieder. Sogar sein Coach Jupp Thelen konnte »de Aap« nicht bremsen. Erst ein Dutzend Polizisten bekamen den Wüterich in den Griff. Müller erhielt eine lebenslange Sperre, die aber nach zehn Monaten aufgehoben wurde. Er starb am 30. Mai 1992 an den Folgen eines Schlaganfalls im Alter von 65 Jahren.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4 (3 Bewertungen)


Weitere Fragen aus Psychologie & Gesundheit:

Einsortiert unter:

Kampf  /  Ringen  /  Sport


Dieser Artikel ist Teil des Specials:

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
  • Internet- und E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
  • Zulässige HTML-Tags: <b> <i> <a> <em> <strong> <cite> <code> <ul> <ol> <li> <dl> <dt> <dd> <img> <iframe> <br> <div>
  • Zeilen und Absätze werden automatisch erzeugt.
  • Use to create page breaks.

Weitere Informationen über Formatierungsoptionen