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Trend & Style

Trauung auf See - wo geht das?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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iStockphoto

Pamela Anderson und Kid Rock haben es vorgemacht: Sie heirateten 2006 auf der Yacht „Altavita“ in den Gewässern vor Saint Tropez. Die Hochzeitsgesellschaft kam per Schlauchboot an Bord, statt Schleier gab’s eine Kapitänsmütze, ein weißer Bikini ersetzte das Brautkleid.

Wer gern auf schwankenden Planken „ja“ sagen möchte, hat heute reichlich Auswahl – deutsche und ausländische Reedereien bieten eine enorme Vielfalt an Hochzeitsmöglichkeiten.

Nicht nur die großen Kreuzfahrtschiffe (Info z. B. www.go7seas.com), sondern gerade auch die kleinen und individuellen werden immer beliebter. So kann man auf dem letzten noch original betriebenen Seitenraddampfer „Freya“ (www.adlerschiffe.de) aus dem Jahr 1905 in den Hafen der Ehe einfahren. Als ein „schwimmendes Standesamt“ bietet sich auch der urige Segelkutter „Gret Palucca“ von 1941 an, der den nördlichsten Punkt Deutschlands, den Lister Ellenbogen auf Sylt, anfährt. Und wer es mit mehr Seegang mag, kann auch eine Zeremonie auf einem Krabbenkutter in Anspruch nehmen.

Die Preise schwanken, im Schnitt kostet eine zweistündige Schiffsfahrt rund 2000 Euro. Geheiratet wird nicht nur „auf“, sondern auch „unter“ Wasser: Wer gleich gemeinsam abtauchen möchte, dem sei der gläserne Aufzug des Sea-Life-Centers in Berlin-Mitte empfohlen: Während der Trauung im Aquadom stoppt der Aufzug – und die Fische werden zu Trauzeugen.

Für karibisches Hochzeitsfeeling sind die Bahamas sehr beliebt. Hier gibt es die Trauung unter Wasser in Brautkleid, Frack und mit Atmungsgerät. Delphine spielen dabei eine tragende Rolle: Sie treten als Trauzeugen auf und überreichen die Ringe. Auch ganz schön schräg: Auf Mauritius werden Zeremonien in einem U-Boot in 40 Metern Tiefe angeboten.

Bei all den Möglichkeiten gilt es zu beachten: Für eine Heiratszeremonie in ausländischen Gewässern sind diverse Papiere fällig, die bis zu drei Monate im Voraus beantragt werden müssen. Für verschiedene Länder gelten auch unterschiedliche Richtlinien. Am besten informiert man sich direkt beim Veranstalter.

 

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