Alte Zöpfe schneidet man am besten in aller Öffentlichkeit ab, dann jammern die Betroffenen noch am wenigsten.
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Cäsar und Augustus
Deutschland 1913: Der letzte Sommer im Frieden
Brief, Telefon & Co: Als die Wörter fliegen lernten
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Wie gefährlich sind die Geheimbünde von heute?
Wo finde ich meinen Genpartner?
Gibt es noch Länder ohne Internet?
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113 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
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02/2013
Krieg
Gewalt in der Steinzeit
Eine systematische Studie von Schädelfunden auf den britischen Inseln kommt zu dem Schluss, dass jeder fünfzigste jungsteinzeitliche Bewohner Englands durch einen Schlag auf den Kopf starb. Das Ausmaß der Gewalt hat die Forscher überrascht.
Die Studie unter Leitung von Rick Schulting von der Queen's University in Belfast analysierte insgesamt 350 Schädel aus der Zeit zwischen 4000 und 3200 vor Christus. Sie stammen mehrheitlich aus Fundkomplexen in Südengland. Der Befund überrascht insofern, als man bisher davon ausging, dass das Leben in der Steinzeit relativ friedlich ablief. So zeigte eine ältere Studie ziemlich einleuchtend, dass man sich insbesondere seit der Einführung von Fernwaffen lieber aus dem Weg ging, als Krieg zu führen. Die reine Größe der Gruppe war kein kriegsentscheidender Vorteil mehr, das Risiko in einer Auseinandersetzung wurde unkalkulierbar.
Linkshänder haben im Zweikampf Vorteile
Etliche Forscher gehen davon aus, dass ein guter Teil der Migration aus Afrika dadurch motiviert war, dass man Konflikte vermeiden wollte. Umfangreichere kriegerische Auseinandersetzungen wurden demnach erst mit Beginn der Sesshaftigkeit und zunehmenden sozialen Differenzierung, die auch die Entwicklung einer exklusiven Kriegerklasse erlaubte, wieder zur Option. Eventuell müssen wir dieses Bild aufgrund der neuen Erkenntnisse korrigieren. Die meisten Frakturen finden sich übrigens an der linken Schädelhälfte – in Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Menschen Rechtshänder sind, ein zu erwartender Befund.
Eine in dieser Hinsicht interessante Studie wurde unlängst in Frankreich angestellt. Sie fand heraus, dass, historisch betrachtet, der Anteil von Rechtshändern in friedlichen Gesellschaften ungleich höher ist. Besonders im Zweikampf sind Linkshänder im Vorteil, da ein potenzieller Gegner darauf kaum eingestellt ist. Entsprechend häufig finden sie sich in eher kriegerischen Gesellschaften.






















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