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iMiEv von Mitsubishi

Kabelloses Laden im Test

Induktionsladung ist eine Schlüsseltechnologie für Elektrofahrzeuge. Sollte es gelingen, die Batterien ohne Kabel, schnell und fast verlustfrei, ähnlich wie elektrische Zahnbürsten oder auch Handys, aufzuladen, schaffen batterie-elektronische Fahrzeuge ihren Durchbruch.

15 auf einen Streich -  Die Stadt Leipzig bestellte 15 i-MiEV von Mitsubishi und unterhält damit die größte Elektroflotte15 auf einen Streich -  Die Stadt Leipzig bestellte 15 i-MiEV von Mitsubishi und unterhält damit die größte Elektroflotte
15 auf einen Streich: Die Stadt Leipzig bestellte 15 i-MiEV von Mitsubishi und unterhält damit die größte Elektroflotte

Kabelloses Laden, Aufladen der Batterie mittels Induktion – an dieser Technologie hängt die Zukunft der batterie-elektrischen Fahrzeuge. Denn wenn es gelingen sollte, die Fahrbatterie frei vom Kabel auf, ohne große Übertragungsverluste und in angemessener Zeit wieder mit Strom zu füllen, wird ein großes Manko dieser Elektromobile beseitigt. Auch rückt der Traum vom Laden während der Fahrt, sei es auf Extraspuren mit langsamen Tempo oder vor roten Ampeln, deutlich näher. Daher arbeiten sowohl die Fahrzeuganbieter wie Toyota oder auch Mitsubishi, als auch Elektrofirmen wie Siemens fieberhaft an praktikablen Lösungen. Die Firmen haben bereits Allianzen geschlossen, teilweise sind kleine Spezialunternehmen von großen übernommen worden, um zum schnelleren Durchbruch zu gelangen.

Mehr als eine Million Kilometer absolvierten die I-MiEV von Mitsubishi auf deutschen StraßenMehr als eine Million Kilometer absolvierten die I-MiEV von Mitsubishi auf deutschen Straßen
Mehr als eine Million Kilometer absolvierten die I-MiEV von Mitsubishi auf deutschen Straßen

So teilt die Mitsubishi Motors Corporation (MMC) mit, ihr Engagement in der Elektromobilität zu verstärken. Mit zwei innovativen Partnern, der WiTricity Corporation und der IHI Corporation, sollen künftig Systeme erforscht und getestet werden, die kabelloses, induktives Laden von Elektrofahrzeugen gewährleisten. Diese smarte Form des Aufladens ermöglicht den Energietransfer für die Autos, wenn diese geparkt sind – ähnlich einem „WLAN  Hotspot“ für das Internet-Angebot an Flughäfen oder für das Handy.

Unter dem Pflaster liegt die Ladestation

Das erste, rein batterie-elektrische Taxi fährt in München, ein Mitsubishi i-MiEV, betrieben von IsarfunkDas erste, rein batterie-elektrische Taxi fährt in München, ein Mitsubishi i-MiEV, betrieben von Isarfunk
Das erste, rein batterie-elektrische Taxi fährt in München, ein Mitsubishi i-MiEV, betrieben von Isarfunk

Die Ladestützpunkte für die Autos befinden sich dabei als Energiestationen unter dem Asphalt. Mit dieser „Tankstelle“ für Elektrofahrzeuge verbessern sich der Komfort und die Infrastruktur für Nutzer von modernen elektrisch betriebenen Autos. Bis zu 3,3 Kilowattstunden Strom können mit der neuen Technik über eine Distanz von 20 Zentimeter an die Fahrzeuge abgegeben werden. Der Wirkungsgrad der kabellosen Ladung liegt dabei über 90 Prozent.

 

Die Tankstelle mit Elektro-Ladeplätzen -  Abstellen und Laden. Nach dem Einkauf ist die Batterie wieder voll. So könnte kabelloses Stromtanken aussehenDie Tankstelle mit Elektro-Ladeplätzen -  Abstellen und Laden. Nach dem Einkauf ist die Batterie wieder voll. So könnte kabelloses Stromtanken aussehen
Die Tankstelle mit Elektro-Ladeplätzen: Abstellen und Laden. Nach dem Einkauf ist die Batterie wieder voll. So könnte kabelloses Stromtanken aussehen

Das 2007 gegründete amerikanische Unternehmen WiTricity entwickelt und baut Systeme für kabellosen Energietransfer. Dabei wird Magnetfeldtechnologie eingesetzt. Die japanische IHI Corporation nutzt diese Technik als Lizenznehmer. „Als erster Großserienhersteller von Elektrofahrzeugen haben wir diese Technologie des batterieelektrischen Antriebs konstant weiterentwickelt“, sagt Osamu Masuko, Präsident von Mitsubishi. „Mit der kabellosen  Lademöglichkeit treten wir nun in eine neue Phase ein.“ Mitsubishi Motors bietet derzeit mit dem i-MiEV das einzige serienmäßige Elektrofahrzeug weltweit an und arbeitet  an weiteren Modellen, die ausschließlich mit CO2 freien Antrieben erhältlich sind. 

27. 09. 2011

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Autor/in: Wolfgang Stegers 27.09.2011



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