Der Mathematiker John Putz vom Alma College in Michigan (USA) fand heraus, dass Mozarts Klaviersonaten rund um den "Goldenen Schnitt" komponiert wurden. Der Goldene Schnitt, ein bereits den alten Griechen bekanntes Maß besonderer Harmonie, entsteht als Verhältnis zweier Rechteckseiten a und b, wenn sie die Gleichung a:b=b:(a+b) befolgen.
Bei Mozart stimmt dies Formel ebenfalls, wenn man "a" mit der Einleitung gleichsetzt, "b" mit dem Hauptteil und "a+b" mit der Gesamtkomposition. Der Goldene Schnitt (auch Φ ("phi") genannt) beträgt ungefähr 1,62 (genau: (1+√5)/2), und an diese Zahl hielt sich Mozart auch. Außer Mozart verwendete Albrecht Dürer den Goldenen Schnitt sehr häufig in seinen Zeichnungen und Gemälden. Φ ist auch eine für die Chaosforschung wichtige Zahl: Bei ihr werden periodische Prozesse chaotisch.
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