Licht in lebenden Zellen nennt Popp "Biophotonen". Sie wurden vor 80 Jahren in der Sowjetunion entdeckt und 1975 von deutschen Biophysikern unter Leitung Popps erstmals nachgewiesen. Biophotonenaktivität kann in Labors gemessen werden, was Popp 25 Jahre lang ausführlich getan hat. Zwar sei die Photonenaktivität von Naturkost nicht konstant besser als die konventioneller Nahrungsmittel, doch ließen sich qualitative Vorzüge klar nachweisen, so der Autor. Auch wenn noch viele Fragen offen bleiben - wer menschliche Ernährung mehr als nur quantitativ betrachtet, kommt an Popps Erkenntnissen nicht vorbei.
Die Natur kennt um den Wert lebendigen Lichts. Bei freier Wahl bevorzugen Ratten, Hühner und Kaninchen ganz eindeutig Biokost. Das ist erstaunlich, denn zwischen dem Ökofutter und der konventionellen Konkurrenz waren bei Versuchen keine Unterschiede erkennbar, weder hinsichtlich des Nährwerts, noch des Vitamin- und Nährstoffgehalts, selbst die Sorten und die Lagerbedingungen waren identisch. Seit einiger Zeit mehren sich jedoch Hinweise auf Unterschiede bezüglich des "Lichtgehalts" der verfütterten Nahrung.
In zahlreichen Versuchen konnte Popp nachweisen, dass zum Beispiel Biogemüse deutlich mehr Lichtsignale, so genannte Biophotonen, abgebe als konventionelles Gemüse, das unter gleichen Standortbedingungen erzeugt und gelagert wurde. Frische Gemüse und Salate gaben ebenfalls auffallend mehr Biophotonen ab als welke, alte Produkte. Die Biophotonenanalyse gibt Aufschluss über Eigenschaften, die im Zusammenhang mit Lebensmitteln ungewohnt klingen, wie Vitalität und innere Ordnung. Mittlerweile hat Prof. Popp seine Biophotonenanalyse so verfeinert, dass sie in der Lebensmittelindustrie bei Qualitätsmessungen angewendet werden kann.
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