Die Zusammensetzung der Grubengase, die nicht nur im Ruhrgebiet in großen Mengen aus Kohlebergwerken abgesaugt werden, bereitet Probleme. Anders als für den Betrieb gängiger Gasmotoren müssen sie für die Brennstoffzelle aufwendig gereinigt werden. Zunächst wird das im Grubengas enthaltene Methan angereichert. Ein in die Anlage integrierter Reformer wandelt das Gas um, sodass es schließlich zu rund siebzig Prozent aus Wasserstoff besteht.
Was kommt aus der Anlage heraus? Zunächst natürlich elektrischer Strom bei einem Wirkungsgrad von 40 Prozent. 212 Kilowatt entsprechen dem Verbrauch einiger hundert Einfamilienhäuser. Der elektrische Teil der Anlage wandelt ihn um und speist ihn ins kommunale Netz ein. 240 Kilowatt Prozesswärme werden dazu genutzt, das Institutsgebäude zu heizen. Damit nicht genug: Die in das Blockheizkraftwerk integrierte Mikroturbine erzeugt noch einmal halb so viel Strom und Wärme wie die Brennstoffzellen selbst.