Es ist das Jahr 3.333.333.333 n. Chr. Die Menschen, die es dann noch auf der Erde gibt, leben gefährlich. Französische Forscher haben entdeckt, dass sich die Planeten in gut drei Milliarden Jahren nahe – zu nahe kommen könnten.
Der Astrophysiker Jaques Laskar fand schon vor einiger Zeit heraus, dass sich die Planeten in unserem Sonnensystem nicht auf festen Bahnen bewegen. Grund dafür sind die gegenseitigen Anziehungskräfte der Planeten. Diese stören die anderen Himmelskörper auf ihren Bahnen und verändern sie.
Diese Beobachtung veranlasste den Pariser Forscher dazu, detaillierte Simulationen zu starten – genau 2501 Stück. Sie zeigen, dass sich die Bahnen von Merkur, Mars, Venus und auch der Erde verändern werden. Dabei ist der kleinste unter diesen Planeten der größte Unruhestifter. Der Merkur. Den Berechnungen zufolge wird er entweder in die Sonne stürzen oder mit der Venus kollidieren.
Dieser Crash kann aber auch der Erde gefährlich werden. Er verändert die Bahnen aller Planeten in der Nähe der Sonne. So werden sich in 3,3 Milliarden Jahren die Erde und der Mars sehr nahe kommen. Demnach wird es entweder zu einer Kollision kommen. Oder der rote Planet wird aus dem Sonnensystem herausgeschleudert. Aber auch Venus und Merkur könnten auf Crash-Kurs zur Erde gehen (Bild: Wikimedia Commons, NASA).
Die Wahrscheinlichkeit eines solchen Szenariums liegt bei ein Prozent. Mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit werden die Bahnen in den nächsten fünf Milliarden Jahren stabil bleiben. Dann tritt das „normale“ kosmische Ende unseres Planeten ein. Die Sonne bläht sich zu einem Riesenstern auf und verschluckt die Erde.
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