Die "Denk-Kappe" basiert auf der Idee, dass jeder Mensch viele unterschiedliche Fähigkeiten besitzt wie sie gewöhnlich nur mit Genies assoziiert werden. Diese versteckten Talente, so Wissenschaftler des "Centres for the Mind", sind mittels Magnetismus stimulierbar. Tests an 17 Probanden hätten bereits gezeigt, dass die Vorrichtung Zeichenfähigkeiten innerhalb von 15 Minuten verbesserte.
Dass die Idee der "denkenden Kappe" Realität werden könnte, davon ist auch Steve Williams vom Institute of Psychiatrie in London überzeugt. Er schätzt den Kopf hinter der Innovation, Allan Snyder, als "angesehenen internationalen Wissenschaftler". Snyder ist Direktor des australischen Zentrums, einem Joint Venture der Australian National University und der University of Sydney.
Dass ungeahnte Fähigkeiten mit Hilfe magnetischer Stimulation geweckt werden können, ist eine schockierende Erkenntnis, wird aber "eine Herausforderung für die konventionelle Sicht bezüglich Kreativität darstellen", so die Vision Snyders. Die Inspiration für die "Denk-Kappe" basiert auf dem Savant Syndrom, ein Verhalten wie es auch im Hollywood-Film "Rain Man" dokumentiert wurde.
Menschen entwickeln ungewöhnliche Begabungen und Fähigkeiten wie z.B. ein erstaunliches Gedächtnis für mathematische Aufgaben. Eine Therorie für die Entwicklung der Erkrankung ist, dass die rechte Gehirnhälfte einen Schaden der linken Hemisphäre überkompensiert. Die Fähigkeiten der Betroffenen stehen mit der rechten Gehirnhälfte in Verbindung. "Es ist möglich, bei einer Person diesen Status durch die Steuerung der Gehirnwellen zu trainieren", glaubt zumindest Synder.
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