Um diese Katastrophe zu verhindern, ist es unbedingt notwendig, dass die Temperaturen auf der Erde nicht mehr als zwei Grad Celsius über die Temperaturen ansteigen, die vor dem Industriezeitalter herrschten. Die Wissenschaftler und Politiker dieser 'Klima-Taskforce', die vorrangig aus England, Amerika und Australien kommen, sind davon überzeugt, dass eine noch stärkere Zunahme der Lufttemperatur zu noch extremeren Schäden führen wird, wie sie sich heute bereits abzeichnen. So wird von den Experten angeführt, dass diese weitere Erderwärmung besonders die Landwirtschaft betreffen würde. Aber auch die tropischen Urwälder und die Korallenriffe würden irreversible Schäden erleiden.
Außerdem wird von den Fachleuten befürchtet, dass das globale Abschmelzen der Eisflächen unserer Erde – das sich seit Jahrzehnten bereits markant abzeichnet – katastrophale Folgen für die ganze Menschheit hat. Besonders erwähnt wird dabei das Inlandeis von Grönland und die westliche Antarktis. Das Abschmelzen würde zu einem massiven Anstieg des Meeresspiegels führen und damit vorrangig die sehr große Anzahl von Menschen bedrohen, die seit Jahrhunderten an den flachen Meeres-, Küsten- und Flussregionen unserer Erde wohnen. Von den Wissenschaftlern wird auch auf die Möglichkeit des Versiegens oder einer Änderung der Strömungsrichtung des für Europa so lebenswichtigen warmen Golfstromes hingewiesen.
Der Hauptgrund der Erderwärmung ist der Treibhauseffekt, der vorrangig auf die stetige Zunahme des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre zurückzuführen ist. Es müsse unbedingt – über internationale Abkommen wie das von Kyoto – verhindert werden, dass die augenblicklich bestehende CO2-Konzentration von 380ppm (ppm = mg/kg) einen Wert von 400ppm erreicht. Zurzeit steigt diese Konzentration im Jahr um rund zwei ppm. Ein Wert von 400ppm würde etwa der Erwärmung der Atmosphäre um zwei Grad Celsius gleichkommen und damit eine globale Klimakatastrophe auf der Erde auslösen. Eine Lösung wäre, wenn man bis 2025 den Anteil der erneuerbaren Energien um 25 Prozent erhöht und alsbald die G8 um eine Klimagruppe erweitert.
Indes: Der Treibhauseffekt könnte auch eine wissenschaftliche Chimäre sein - und außerdem ist zu fragen, was geschehen würde, wenn eine neue Eiszeit käme.
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