erweiterte Suche
Prämien-Übersicht
P.M. Magazin
P.M. HISTORY
P.M. Fragen & Antworten
P.M. Perspektive
P.M. Biografie
P.M. Logik-Trainer
P.M. Logicals
P.M. Intelligenz-Trainer
P.M. Kreativ-Trainer
P.M. Sudoku
Auto & Verkehr
200 Jahre Peugeot: Erstarkter Löwe will Beute machen
von P.M.-Redakteur Wolfgang Stegers

Peugeots neues Design am SR1: kleiner
Kühlergrill, straffe Linie, fließende Formen
Bild vergrößern
Gut gebrüllt hat der alte Löwe, dem französischen Automobilkonzern in Deutschland noch im letzten Jahr das beste Jahr beschert, doch nun hat er ausgedient, der Leu kann gehen. Mit dem neuen Löwen modernisiert Peugeot im Jubeljahr seines 200-jährigen Bestehens sein Markenzeichen. Jetzt tritt der König der Tiere silbern, dreidimensional und markanter auf. Das glänzende Raubtier hat seine Krallen ausgefahren. Das alte Blau findet sich im neuen Motto des Konzerns wider: Motion & Emotion hat sich das Marketing unter seinem Chef aus dem Familienclan Peugeot verordnet. Mit der neuen Definition seiner Marketingstrategie verfolgt Peugeot auch drei Ziele: Im interationalen Ranking will sich der Autobauer von Platz 10 um drei Stufen auf Platz 7 verbessern. Peugeot will als führende Marke beim Design unter Führung des neuen Designchefs Gilles Vidal gelten und zum Marktführer bei Mobilitätslösungen werden.

Universelle Mobilitätskarte für Jedermann

Da ist er, der neue Leu: Er zeigt
die Krallen und will Beute machen
Mit der Kundenkarter „Mu by Peugeot“ bietet der Konzern eine universelle Mobilität an, bei der jedes Mitglied mit seiner Prepaid-Karte, die im Internet aufzuladen ist, Fahrzeuge der Marke leihen kann. Das Spektrum reicht vom Fahrrad bis zum LKW. „Ob Scooter für die Stadt, Cabrio für den Ausflug oder Lastwagen für den Umzug, wir haben das passende Angebot“, erläuterte Jean-Marc Gales, seit einem halben Jahr im Amt vor der internationalen Presse. Die Karte ist nicht kauf Peugeot-Kunden oder Besitzer von Peugeot-Autos beschränkt. „Jeder kann sie benutzen. Damit wollen wir auch unseren Kundenkreis erweitern“, sagte Gales.

14 neue Modelle in drei Jahren

Auf der IAA als Studie gezeigt, 2011 in
Serie: der ultrakurze Viersitzer BB1
Außerdem kündigte der Konzernchef an, dass man bis zum Jahr 2012 vierzehn neue Modelle auf den Markt bringen werde. Mit der vorgestellten Studie SR 1 wurde die zukünftige Designlinie deutlich. Vor allem die Front sperrt ihr Haifisch-Kühlermaul nicht mehr so breit auf. Auf den ersten Blick erinnert der ellipsenhafte Frontausschnitt an die Aston-Martin-Modelle. Das Blech ist schwungvoll geformt, die Motorhaube gepfeilt und die Rückleuchten gezackt, so wie sie bereits auf der IAA-Studie im letzten Jahr beim BB1 gezeigt wurde. Der ultrakurze Kleinwagen soll als Viersitzer, mit der Sitzposition eines Zweirads, schon bald in Serie gehen, auch wenn das revolutionäre Dachkonzept mit der durchgehenden Windschutzscheibe so nicht realisiert wird.

Brennstoffzelle kein Thema für Peugeot

Dreirad-Hybrid-Roller von Peugeot:
Unter 50 g CO2-Ausstoß
Im Herbst startet der Verkauf des von Mitsubishi übernommenen und weiterentwickelten Elektrofahrzeugs iOn. Von ihm liegen bereits 2000 Vorbestellungen vor und Peugeot ist überzeugt davon, dass der Wagen in den Ballungsgebieten ein Alternative ist, mit der sich auch für den Konzern Geld verdienen lässt. Gleichwohl wird in Zukunft der Schwerpunkt nach wie vor bei den Verbrennungsmotoren liegen. „Wir werden sie weiter optimieren“, sagte Gales. Gleichzeitig aber werde die Hybridisierung vor allem der Dieselmotoren eine zentrale Stellung einnehmen. Die mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzelle ist für die französischen Ingenieure kein Thema. „an ihr arbeiten wir nicht und wir haben sie auch nicht auf der Agenda“, erklärte der Vorstandsvorsitzende. Mit Nachdruck werden jedoch die asiatischen und lateinamerikanischen Märkte bedient. Vor allem China und Brasilien sind im Fokus.

08.01.2010

Sie haben noch eine Frage zum Thema? Jetzt bei P.M. BesserWissen stellen.
Senden Sie diesen Artikel an einen Freund oder Bekannten.
Weitere Auto & Verkehr-News:
P.M.-Workshop: Wissen erleben und Hybrid erfahren
Jaguar XJ: Von der Modernität getrieben, den Markenwerten verpflichtet
Smarte Trips: So funktioniert das Ausleihen (Neue Mobilität III)
Mobilität á la carte: Die Lust, ein Auto fahren ohne es besitzen zu müssen (Teil I)
Peugeot offeriert in Berlin Mobilität „Mü“: Fahren mit Punkten (Teil II)
Alpha Männchen unter den Gölfen: Der VW Golf R
Mercedes SLS GT3: Jetzt geht’s zum VLN-Lauf auf den Nürburgring
Toyota Celica: Vom Möchtegern Sportwagen zum raren Kultauto
Volvos Sicherheitsvorstoß: Automatische Vollbremsung
Elektroauto Nissan Leaf: starke Nachfrage
Der Countryman im Rallyetrimm: Mini im Rennfieber
Der neue GT2 RS: Porsches schnellster 200km/h-Sprinter für die Straße (II)
Porsche GT 2 RS: Der 620 PS starke Leichtathlet (I)
Skoda Fabia RS: Der potente Mini-Sportler
Land Rover Freelander: Grenzenlose Freiheit- ein Fahrzeug für alle Fälle
Der neue VW-Sharan: Ein Familien-Van wird aufgemöbelt
Toyota Auris Hybrid: Einladung zur Testfahrt und P.M.-Workshop
Mercedes SLS E-Cell: Elektro-Racer im Preis-Nirwana
Die Doppelherz-Technik: Auris-Hybrid und andere Lösungen
Volvo S80 Drive: Große Limo mit Mini-Durst
Kommentare:
Kommentar hinzufügen

Wie funktioniert Sightjogging?
Was ist das »Weltrechtsprinzip«?
Konnten Kanonenkugeln explodieren?
Wann ist Sex wirklich Sex?
Was kostet ein Theatervorhang?
Die Jet-Fortpflanzung
Mami, ich will Broccoli!
Tour de 1-Achser
Fitness-Check für Fische
Vorsicht, Geldwäsche – bei Facebook!