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Viersitziger Hybrid mit 65 PS, 160 km/h schnell und 2,44 l Verbrauch |
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Der Wettlauf um das sparsamste, voll alltagstaugliche Automobil wird immer schärfer. Es ist auch ein Wettbewerb um die besten Konzepte. Es muss die Frage beantwortet werden: Mit welchen Autos fahren wir morgen? Die Erwartungen sind groß, die Zeit eilt und je knapper sie wird, umso stärker müssen die Automobilfirmen Farbe bekennen, auch alltagstaugliche Alternativen auf die Straße stellen zu können und nicht nur werbewirksame Testläufe anzukündigen. Was in den Forschungseinrichtungen möglich erscheint, muss sich noch lange nicht auch in die Serie umsetzen lassen. Wenn BMW jetzt den Schlussstrich unter sein Projekt mit Wasserstoff betriebene Hubkolbenmotoren setzt, endet eine über 30-jährige Forschung, bei der Nachweis erbracht wurde, „ja es ist möglich, nur stimmen leider die Randbedingungen nicht“.
 |  | Der Antreiber des UpLite: Forschungs- vorstand Ulrich Hakenberg, vorn |  | Diesem Lackmustest müssen auch andere Alternativen wie etwa die Brennstoffzelle und batterie-elektrische Fahrzeuge stellen, um der herkömmlichen Technik Paroli bieten zu können. Dass hiern och nicht alle Einsparpotenziale gehoben sind, macht das Rennen so spannend. Mit der neuen Studie Up! Lite hat Volkswagen gezeigt, dass ein viersitziger Personenwagen mit 2,44 Liter Kraftstoff pro 100 gefahrene Kilometer auskommen kann. Die neue Variante der Up-Familie ist ein extrem sparsamer Kleinwagen mit Hybridantrieb. Mit einer Antriebskonzeption aus TDI (Turbodiesel), Elektromotor und 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) sowie ausgefeilter Aerodynamik (cw-Wert: 0,237) drückt dieser Up die CO2-Emissionen auf sensationelle 65 g/km. Damit ist die dreitürige Studie das sparsamste und mit Blick auf die CO2-Gesamtbilanz umweltschonendste viersitzige Auto der Welt.
Das ideale Auto für den täglichen Weg zur Arbeit
 |  | Ausgetüftelter Innenraum mit ausreichend Platz und Sicherheit |  | Das technisch anspruchsvolle 2-Liter-Auto könnte weltweit an den Start gehen. Der 695 Kilogramm leichte Volkswagen basiert in weiten Teilen auf Komponenten der künftigen New Small Family, einer komplett neuen Baureihe, die bereits Ende 2011 in den ersten Ländern auf den Markt kommen wird. Konzipiert wurde der Up! Lite als Multitalent, das die Wege in der City, die Fahrten der Berufspendler und natürlich auch sehr lange Reisen deutlich günstiger und umweltfreundlicher gestaltet.
Hybrid-Antrieb ermöglicht elektrisches Fahren
 |  | Ab 2011 soll die neue Generation der VW-Kleinwagen up den Fox ablösen |  | Antriebstechnisches Herzstück des Up! Lite ist der neu konstruierte Zweizylinder-Turbodieselmotor 0.8 TDI mit einer Leistung von 38 kW / 51 PS. Darüber hinaus sorgt der als Impulsstartmodul (Anlasser, Lichtmaschine und E-Antrieb) ausgelegte Elektromotor (10 kW) für eine Entlastung des TDI und für zusätzlichen Schub (Boosten) sowie die Rückgewinnung kinetischer Energie (Rekuperation). Während der Boostphasen – etwa beim zügigen Überholen – ergibt sich eine Gesamtleistung des TDI- und E-Motors von 48 kW / 65 PS.
 |  | Der Materialmix aus Aluminium, Magnesium und untershciedlichen Stählen |  | Der Hybridantrieb des Up! Lite wurde so ausgelegt, dass die Studie in zwei Betriebsphasen gänzlich ohne Antrieb des TDI auskommt. Erste Phase: Beim sogenannten Segeln, aktiviert durch das Loslassen des Gaspedals (der Wagen rollt, der TDI-Motor ist abgeschaltet). Zweite Phase: Über kürzere Distanzen, etwa in Wohngebieten, ist der E-Motor in der Lage, den Up! Lite allein anzutreiben. Die nötige Energie liefert in diesem Fall eine Lithium-Ionen-Batterie. Aufgrund des rein elektrischen Antriebs wird diese Konfiguration als Vollhybrid eingestuft. Die Volkswagen Studie ist 160 km/h schnell und beschleunigt in respektablen 12,5 Sekunden auf 100 km/h in 12 Sekunden.
Ausgeklügelte Spritspar-Techniken
 |  | Großstadtauto vor Skyscraper- Kulisse: die Studie des Up Lite |  | Der 3,84 Meter lange, 1,40 Meter hohe und 1,60 Meter breite Up! Lite tritt futuristisch und ist auf effizienten Antrieb optimiert. Der Kühlergrill schließt und öffnet sich automatisch je nach Kühlbedarf des Motors („aktives Thermomanagement"); statt klassischer Rückspiegel erledigen drei Kameras diesen Job besser und aerodynamischer; ist der Wagen abgestellt, wird im Sommer gezielt die warme Luft nach außen gelenkt („passive Standlüftung"); eine „optimierte Easy-Entry-Funktion" ermöglicht einen extrem komfortablen Fond-Einstieg und -Ausstieg; Fahrer- und Beifahrersitz gleichen bei der Längseinstellung automatisch die Sitzhöhe an; die Rückbanklehne wird zum Umklappen einfach durch das Wegklappen der hinteren Kopfstützen entriegelt („Easy Switch"); die Bedienung der Fahrzeugeinstellungen (u.a. Lüftung, Internet, Telefon, MP3, Video, Telefon, Bordrechner, Radio) erfolgt zentral über einen intuitiv bedienbaren Touchscreen mit Bewegungssensorik.
10.12.2009
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