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W.I.N. Award: Das sind die Gewinner!

137 Erfinder reichten ihre Innovationen zum »W.I.N. Award«, dem P.M.-Ideenpreis, ein. Für die besten Erfindungen vergab die Expertenjury zwei erste Preise in Höhe von jeweils 5000 Euro.

Außerdem erhalten die Gewinner eine einmalige Chance: Die Fraunhofer-Gesellschaft und die Initiative »Partner für Innovation« helfen ihnen dabei, ihre Erfindungen zu vermarkten. Die Gewinner wurden am16. November auf der »P.M.-Gala der Innovationen« in Berlin ausgezeichnet – dem Höhepunkt der »P.M.-Innovations-Offensive«.

AND THE W.I.N. AWARD GOES TO...

THOMAS BILGER: MULTI-FUNKTIONS-SENSOR

Chemiker Thomas Bilger aus Buggingen bei Freiburg hat sich schon immer für Sensortechnik interessiert. In zehnjähriger Arbeit entwickelte er in seinem »Heimlabor« einen »mikromechanischen Druck- und Kraftsensor«, der den Sensoren-Markt revolutionieren könnte.

Es handelt sich dabei um einen so genannten Differenzdrucksensor: Er bestimmt beispielsweise den aktuellen Füllstand von Tanks in der chemischen Industrie, indem er die Differenz von zu- und abgeleiteten Flüssigkeiten oder Gasen exakt berücksichtigt.

In der Medizin werden solche Sensoren in Beatmungsgeräten eingesetzt; auch in der Lüftungs- und Klimatechnik braucht man sie; und im Kamin melden sie, ob genug Zug vorhanden ist. Thomas Bilgers Sensor ist gegen elektrische Felder abgeschirmt und vor dem Eindringen von Staub geschützt; er arbeitet supergenau und vermeidet Messfehler von vornherein. Und: Er lässt sich im Gegensatz zu den bisherigen Sensoren sensationell preiswert herstellen, weil er auf herkömmlicher Technik mit integrierten Schaltungen beruht.



HARTMUTH DREWS: MOBILES WASSERRAD

Umweltfreundlich Strom erzeugen – das ermöglicht das »Segmentkranz-Wasserrad« von Bauingenieur Hartmuth Drews aus Pinneberg. Die Idee kam ihm beim Radfahren, als ihm auffiel: Auf dem Land gibt es viele veraltete Wassermühlen, die von ihren Besitzern stillgelegt wurden.

Drews’ Überlegung: An gleicher Stelle könnte ein mobiles Wasserrad eingesetzt werden. Vor allem Landwirte profitieren von der Erfindung: Sie können damit preiswerten Strom für den Eigenbedarf oder zum Einspeisen ins Netz produzieren. Anzahl und Größe der Segmente (Schaufeln) kann der Kunde selbst bestimmen – dadurch lässt sich das Wasserrad jedem Bach oder Fluss anpassen: Drews berechnet mit einem CAD-Programm den optimalen »Bausatz« für den jeweiligen Standort. Mit zusätzlicher Technik ließe sich sogar Wasserstoff herstellen – Treibstoff für das zukünftige Wasserstoffauto.

Die P.M.-Redaktion gratuliert den Preisträgern ganz herzlich!










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