Sollte sich Steven Chu mit seiner neuen Idee zur Reduzierung des CO2-Austoßes tatsächlich durchsetzen, müssen sich Angehörige des Malerhandwerks fürs Erste keine Sorgen wegen der Wirtschaftskrise machen.
Chu ist Physik-Nobelpreisträger (1997) und amtierender US-Energieminister. Bei einem Treffen mit Klimawissenschaftlern unter der Schirmherrschaft von Prinz Charles in London schlug er jetzt eine ungewöhnliche Maßnahme gegen den Klimawandel vor: Gebäude, öffentliche Plätze und Straßen sollten in Weiß oder anderen hellen Farben angemalt werden. Dies würde, weltweit durchgeführt, pro Jahr so viel CO2 einsparen wie alle Autos der Welt in elf Jahren in die Luft blasen.