Steht der uralte Menschheitstraum vor seiner Realisierung? Weltweit sind Forscher dabei herauszufinden, wie man den Alterungsprozess der menschlichen Körperzellen verlangsamen und vielleicht sogar stoppen kann.
Die Vision vom ewigen Leben ist so alt wie die Menschheit. Schon die Neandertaler bestatteten ihre Toten mit Grabbeigaben, von den Totenpalästen der Pharaonen ganz zu schweigen. Der Gedanke, dass mit dem letzten Atemzug Schluss ist, war und ist den meisten Menschen unerträglich. Diejenigen, die heute die Hoffnung nähren, dem Tod von der Schippe springen zu können, heißen „Immortalisten“ – Wissenschaftler, die sich mit der Unsterblichkeit befassen (englisch immortal=unsterblich). Sie gehen davon aus, dass der Mensch unendlich alt werden kann, sofern das Absterben von Körperzellen verhindert sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs geheilt werden könnten.
Können sich absterbende Zellen selbst reparieren?
Was uns daran hindert ewig zu leben ist – abgesehen von tödlichen Krankheiten und Unfällen – das Altern. Die Suche nach Gegenmitteln läuft auf Hochtouren. Jüngster Erkenntnisstand: Den Stoff, der uns Unsterblichkeit bescheren könnte, trägt jeder bereits in seinem Körper.