Schon 1992 beschwerte sich Rocklegende Bruce Springsteen über »57 Channels And Nothin’ On« – also über Masse statt Klasse im TV-Angebot. Besser ist es seitdem nicht geworden, aber die Ausweichmöglichkeiten sind gewachsen.
Möglich macht das die moderne PC-Technik. Sie verwandelt Fernsehgeräte in Multimedia-Schaltzentralen mit Internetzugang. Die aktuellen Top-Modelle nehmen per WLAN drahtlos Kontakt mit PC-Netzwerken auf.
Davon hat der Nutzer zunächst wenig. Erst ein DLNA-Server im heimischen Netz haucht den Apparaten Leben ein. Das Kürzel steht für die Digital Living Network Alliance, ein Konsortium, das sich mit der Vernetzung von Computer- und Unterhaltungselektronik befasst. Der DLNA-Server bereitet Multimediadateien – beispielsweise Musik im MP3-Format, JPEG-Digitalfotos oder Videoclips – für die TVs auf.