Tausende Touristen pilgern jährlich zum Sarkophag des berühmten Korsen im Invalidendom. Ist was faul an dem pompösen Zauber? Eine mysteriöse Geschichte sorgt in Frankreich für Empörung.
Unter der Kuppel des Invalidendoms, in einem imposanten Sarkophag, soll der Feldherr und Kaiser Napoleon nach seinem Tod im Exil die letzte Ruhe gefunden haben. Doch stimmt das wirklich?
Der Historiker Bruno Roy-Henri sagt nein. Seinen Recherchen zufolge liegt der gebürtige Korse in der Westminster Abbey zu London; im Invalidendom sei ein Hausangestellter Napoleons bestattet, der pikanterweise auch als Spion der Briten diente und drei Jahre vor dem Kaiser starb.