Eine neue Generation von Mini-Notebooks kommt auf den Markt. Sie sollen uns ständig begleiten, wie heute Handy und MP3-Spieler –
sobald sie bezahlbar werden.
W ir telefonieren im Supermarkt und summen in der Straßenbahn zur Musik, dank Handy und MP3-Spieler. Demnächst jedoch könnte ein vollwertiger Computer unser ständiger Begleiter sein, mit dem wir überall nach Lust und Laune tippen, surfen oder chatten können: ein Mini-Notebook. Ob
navigieren, telefonieren, ins Netz gehen oder Musik abspielen, für all das reicht bald ein einziges Gerät – ein Mini-Notebook. Ultraportable ist ein anderer Ausdruck für die gleichen Geräte.
Weniger als 1,7 Kilogramm muss ein Gerät wiegen, um in die neue Kategorie zu fallen, so definiert es die Expertin Annette Jump von Gartner Consulting. Dank immer kleinerer Akkus und immer flacherer Displays können die Hersteller die digitalen Alleskönner so kompakt bauen, dass sie ohne Weiteres in der Jackentasche Platz finden. Und genau das macht den Trend aus. »Mit Ultraportables kann man etwas machen, was bisher nicht ging«, sagt Jörg Wirtgen von der Fachzeitschrift c’t, »immer und überall ins Internet gehen mit einem Gerät, das man wie ein Handy ständig bei sich haben kann.«
Je nach Zielgruppe gibt es die Winzlinge in verschiedenen Ausführungen. Billig-Notebooks wie der Asus Eee PC sind für die Masse gedacht – das Gerät aus Japan kostet gerade mal 300 Euro. Mini-Notebooks aus edlen Materialien und mit einer hochwertigen Ausstattung, etwa jene aus der Vaio-TZ-Serie von Sony, kosten mehr als das Zehnfache.