Sind Wissenschaft und Religion wirklich so unvereinbar? Oder Kann man mithilfe der Quantenphysik nachweisen, dass sie zusammengehören - als zwei Erfahrungsweisendes modernen Menschen, die einander ergänzen?
Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Wer sind wir? In diesen existenziellen Fragen nach der Conditio humana liegt nicht nur der Ursprung aller Religion, sondern auch der Urgrund der Zivilisation. Wir sind Menschen, weil wir uns diese Fragen überhaupt stellen können. Aber auch, weil wir sie stellen müssen.
Unser Hirn, diese komplexeste Ansammlung von Zellen im Universum (zumindest in unserem derzeit bekannten), sucht unentwegt eine Antwort. Wie konnte es zur »großen Unwahrscheinlichkeit« der menschlichen Existenz kommen? Was wird mit uns nach dem Tod? Das Universum in unserem Kopf beharrt auf einer Antwort. Hartnäckig. Unweigerlich. Tag und Nacht.
Drei Dimensionen sind es, die das Religiöse im Menschen erschließt: erstens den Kontext menschlicher Existenz. Im Zentrum allen Glaubens steht eine Schöpfungsgeschichte, die uns einen Ursprung und eine Perspektive deutet. Aus der linearen Unendlichkeit des Zeitstroms formt Religion etwas Zyklisches – und verleiht dem Universum damit eine erkennbare Gestalt.