Biologie Was Charles Darwin uns alles verheimlichte
Noch immer wird dieses Dogma verkündet: Die Evolution der Lebewesen wird bestimmt durch den Kampf ums Dasein – und die natürliche Auslese führt zur Höherentwicklung der Lebewesen. Bei diesem Kampf überleben nur die Tüchtigsten. So präsentiert sich die Darwinsche Evolutionslehre. So oder ähnlich formulierten Darwin, seine Mitstreiter und Nachfolger jenen Entwicklungsprozess, der eine unübersehbare Fülle an Lebensformen schuf. Eine bestechende Lehre, die sich scheinbar täglich bewahrheitet. Tatsächlich aber sagt Darwins Lehre nur die halbe Wahrheit; eine halbe Wahrheit jedoch bedeutet ebenfalls: Irrtum. Und Darwin wusste es. Doch er schwieg – und der »Darwinismus« feierte Triumphe. Weil man ihn in dieser Zeit dringend brauchte: Diese Lehre, die das Lob des Tüchtigen sang und den ständigen Kampf um Vorherrschaft zum Naturgesetz erhob, war die willkommene Rechtfertigung für den wieder erstarkten Monarchismus, für den immer aggressiver werdenden Kolonialismus und den aufstrebenden Frühkapitalismus. Denn wenn es die Natur will, dass die Tüchtigen, die Starken, überleben, dann konnte man mit ruhigem Gewissen die Schwachen unterdrücken und ausbeuten. Sogar ausrotten – wie es später tatsächlich geschah. Wie kam es dazu?