P.M. Fragen & Antworten 12/2006 |
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Erscheinungsdatum
01.12.2006
Titel
Können Märchen uns helfen besser zu leben?
Zum Inhaltsverzeichnis
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| Artikel aus diesem P.M. Heft: |
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F&A Spezial: Pokale
Es sind heimtückische Geschenke – und hochwirksame: Anti-Preise machen suboptimale Leistungen, vertuschte Probleme und kriminelle Machenschaften oft besser bekannt als jede Informationskampagne. Wer die Fehler seiner Widersacher ironisch lobt, hat neben den Lachern auch die Öffentlichkeit auf seiner Seite. Hier eine Auswahl:
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Märchen
Spannend waren Märchen schon immer – nicht nur für Zuhörer, sondern auch für die Wissenschaft. Aber wirklich aufregend wurde es, als Symbolforscher und Tiefenpsychologen mit einem ganz neuen Blick an die alten Geschichten herangingen. Und dabei Wahrheiten zutage förderten, die uns alle angehen.
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Die Weihnachtsfrage
Von wegen »Mein Freund, der Baum« – jedes Jahr zu Weihnachten müssen unzählige Tannenbäume dran glauben, nur um kurz nach dem Fest als nadelndes Gerippe unbarmherzig entsorgt zu werden. Kein Wunder, dass immer mehr Leute hin- und hergerissen sind zwischen Tradition und Umweltbewusstsein! Tannengrün ohne Schuldgefühle, leihen statt kaufen – das wäre die Lösung.
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Cheopspyramide
Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass es im Inneren der Cheopspyramide nicht mit »rechten Dingen« zugeht. Immer mal wieder versuchen Touristen deshalb, eine »Aufenthaltsgenehmigung« für ein paar Stunden zu bekommen.
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Schneehaus
Wie fühlt man sich in einem Iglu? Im schweizerischen Sedrun können Touristen es ausprobieren. Die Eishütten sind sogar beleuchtet.
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Hotels
Vom Aschenbecher bis zur Türklinke, vom Sessel in der Lobby bis zur Badezimmerarmatur – hier ist alles zum Kunstwerk »komponiert«.
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Mülltaucher
Die New Yorker Mittelklasse durchforstet täglich den Müll nach Lebensmitteln und Kleidung – nicht aus Not, sondern aus politischer Überzeugung.
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Geheimhaltung
Wenn das Verteidigungsministerium ein Unternehmen beauftragt, ein neues U-Boot zu bauen, dann ist die Auftragsbeschreibung – also die Anweisungen darüber, welche Eigenschaften das U-Boot haben soll, wozu es dienen wird und wie viel es kosten darf – top secret. Oder: Wenn sich das Außenministerium mit der deutschen Botschaft in Burundi in Verbindung setzen will, um wichtige Absprachen zu treffen, dann greift der Beamte nicht einfach zum Telefon, sondern bedient sich verschlüsselter (kryptierter) Funkverbindungen.
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Ein Bild und seine Geschichte
Der junge Mann sitzt nicht etwa beim Friseur und lässt sich einen neuen Trend-Schnitt verpassen. Er ist Strafgefangener aus dem Hochsicherheitsgefängnis in Muntinlupa, einem Vorort der philippinischen Hauptstadt Manila. Der Mann ist einer von 11000 Gefangenen, die sich freiwillig ihren Kopf rasieren lassen für eine gute Sache: um eine Ölkatastrophe vor der philippinischen Küste einzudämmen.
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Emanzipation
Für westliche Ohren klingt es wie ein Widerspruch, für konservative Muslime wie eine veritable Beleidigung: Feminismus im Islam. Und doch gibt es seit den 1990er-Jahren eine wachsende Gruppe gläubiger Musliminnen, die zum so genannten »Gender Dschihad«, zum Heiligen Krieg der Geschlechter aufrufen.
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Kleinkinder
Was eine Zwei bedeutet, wissen Kleinkinder natürlich noch nicht. Aber wenn sich jemand »verrechnet«, werden sie trotzdem schon hellhörig.
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Geschmackssinn
Ein Shiitake-Pilz schmeckt weder salzig noch bitter, weder sauer noch süß – sondern einfach »umami«. Ein Wort, das sich Gourmets merken sollten.
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Schön oder schrecklich?
Untersucht hat die Frage noch keiner, doch wozu auch? Jeder von uns kennt, sofern nicht sogar selbst betroffen, ein paar solcher »Weihnachtskinder« – und ihre Klagen. Das fängt mit dem Problem an, dass es für sie nie eine richtige Birthdayparty gibt. Denn an Weihnachten hat schon jemand anderer Geburtstag (Jesus) und niemand wirklich Zeit zu feiern.
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Literatur
Gesund war er nicht, der russische Schriftsteller, der zu den ganz Großen der Weltliteratur zählt: Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821 – 1881) litt an Epilepsie und Spielsucht. Doch weniger bekannt ist ein weiteres rätselhaftes Leiden, das sein gesamtes kreatives Schaffen begleitete. Dostojewski war »Hypergrafiker« – schreibsüchtig. Er schrieb nicht, weil er sich dazu berufen fühlte oder einfach Lust darauf hatte – er konnte nicht anders.
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Musik
Eine EU-Verordnung, die seit dem 1. Juli 2006 rechtskräftig ist, hat anfangs für Verwirrung gesorgt. Befürchtet wurde, sie könnte die jahrhundertealte Tradition des Orgelbaus zerstören. Grund: Orgelpfeifen bestehen bis zu 50 Prozent aus Blei (was zum unvergleichlichen Klang des Instruments beiträgt), und der Wind, der sie durchbläst, wird heute in der Regel durch Elektrizität und nicht mehr durch einen Blasebalg erzeugt.
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Psychologie
Alleine, hilf- und ratlos – diese Augenblicke tiefer seelischer Not gehören zum Menschsein. Und sie haben einen Sinn.
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Gesundheit
Winterzeit ist Apfelzeit – aber nicht für alle! Denn rund zwei Prozent der Menschen droht der Apfel im Halse stecken zu bleiben. Beißen sie rein, schwellen die Schleimhäute im Mund, Zunge und Gaumen jucken. Apfelunverträglichkeit ist eine jener zahlreichen Allergien, die weltweit immer mehr Menschen zu schaffen macht.
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Sprichwörter
Wir fragten: Dr. Christine Brombach (43), Leiterin der Nationalen Verzehrstudie II an der Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel.
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Flugzeug
Jedes Verkehrsflugzeug wird laut Statistik mehr als einmal im Jahr vom Blitz getroffen – nicht immer geht er spurlos an den Maschinen vorbei.
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Gleicht keine der anderen?
Die Formenvielfalt der Eiskristalle, die vom Himmel fallen, ist unendlich.
Sie bestehen alle aus nichts als Wasser. Und doch ist keine Schneeflocke wie die andere. »Die Kreativität, Schneekristalle in endloser Variation zu entwerfen, liegt in ihrer Entstehung selber und vor allem im Wind«, sagt der amerikanische Schneeflockenexperte Kenneth Libbrecht.
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Ein Bild und seine Geschichte
Spektakulär kann man die Aussicht aus dem Arbeitszimmer von Joseph Nicéphore Niepce nun nicht gerade nennen. Trotzdem ist dieses Bild sensationell, denn es ist das erste Foto der Geschichte, aufgenommen im Jahr 1826. Es zeigt Le Gras in der Nähe der burgundischen Kleinstadt Chalon-sur-Saône (Frankreich).
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Erde
Die Rotationsachse der Erde steht nicht senkrecht, sondern ist um etwa 23,5 Grad geneigt. Dieser Winkel (auch »Schiefe der Ekliptik« genannt) ist verantwortlich für die Jahreszeiten: Zeigt der Nordpol Richtung Sonne, ist auf der Nordhalbkugel Sommer, auf der Südhalbkugel Winter; weist der Südpol dagegen zur Sonne, ist es umgekehrt.
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DNA
In US-Krimi-Serien sind Täter mit einem doppelten genetischen Fingerabdruck keine Seltenheit, gilt das auch für die Realität?
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Faszination
Sie waren schon immer die Lieblinge der Menschen, aber seit dem Film »Die Reise der Pinguine« ist die Begeisterung noch größer geworden, ein wahrer Pinguintourismus ist ausgebrochen. Um mit eigenen Augen die riesigen Kolonien der liebenswerten Tiere auf dem Eis zu sehen, greifen Touristen sogar tief in die Tasche oder nehmen die Strapazen einer nicht immer komfortablen Reise in Kauf.
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Brot
Agraringenieur Holger Böken vom Umweltbundesamt in Dessau stellte für uns die Rechnung am Beispiel Roggen auf: In einer Roggenähre reifen ca. 40 Körner. Auf einem Hektar (10000 Quad-ratmeter) stehen etwa vier Millionen Ähren, insgesamt also 160 Millionen Roggenkörner. Aus 30000 dieser Körner erhält man das Mehl für ein Kilogramm Brot.
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Hai
Ein Weißer Hai – ist der Schrecken der Meere. Aber auch in seiner Nähe gilt: Wer keine Angst zeigt, kommt am ehesten davon.
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Was soll das denn sein?
Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie viele Liter Wasser die Herstellung Ihres T-Shirts gekostet hat? Oder das Steak, das Sie mit Genuss verzehren? Lassen Sie sich von den Zahlen überraschen!
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Gefährlicher Zuwanderer
Sie wird nur maximal eineinhalb Zentimeter lang – aber sie kann einen ausgewachsenen Menschen durchaus in Mitleidenschaft ziehen. Der Biss der Giftspinne mit Namen Dornfinger hinterlässt nicht nur hässliche, dunkel unterlaufene und schmerzende Wunden. Er kann auch Brechreiz, Schwindelgefühl und Kreislaufbeschwerden auslösen.
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Schiffe
Vom Tanker zum Wrack – ein gefährlicher Prozess für Mensch und Natur
»Shipbreaking« ist einer der gefährlichsten Jobs der Welt – vor allem wenn er, wie fast immer, in Drittweltländern erledigt wird. Ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen wie Helmen oder wenigstens Schuhen turnen die Männer in den verrosteten Öltankern, Fähren und Frachtschiffen herum, um die Wracks auszuschlachten und die vorhandenen Metalle zu recyceln.
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Igel
Medizinische Spezialversorgung für Stacheltiere: In Stocksberg wurden schon über 6000 Igel wieder gesund gepflegt.
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Winter
Taubenfüttern ist zwar in vielen Städten verboten, aber im Winter haben Tierfreunde Erbarmen.
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Sexualität
Bei der Frage, ob guter Sex eine Frage der Helligkeit ist, sind sich Männer und Frauen ganz und gar nicht einig.
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Männer
Ja, es gibt sie noch – in der Männergruppe dürfen Konkurrenz- und Leistungsdenken draußen bleiben.
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Berühmte Liebespaare
Die Ballade von John und Yoko beginnt am 9. November 1966. Die 33-jährige Aktionskünstlerin Yoko bekommt eine Einladung für eine Ausstellung in der Londoner In-Galerie »Ispica«. Kurz vor der Vernissage steht plötzlich John Lennon in der Galerie. Das 26-jährige Beatles-Mitglied ist zu diesem Zeitpunkt einer der bekanntesten Musiker weltweit.
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Bräuche
»Ihr küsst recht nach der Kunst«, sprach Julia und liebte ihren Romeo gleich umso mehr. Für uns Mitteleuropäer ist der Kuss der Inbegriff von Nähe. »Der Kuss ist aber nur eine kulturspezifische Form, Zuneigung zu zeigen«, sagt Sabine Klocke-Daffa, Ethnologin an der Universität Münster.
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Versöhnung
Was sich liebt, das neckt sich: Ein Streit bedeutet nicht das Aus für eine Beziehung – wenn die Partner sich gegenseitig achten.
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Cameo-Auftritt
Lange bevor Alfred Hitchcock zum Starregisseur aufstieg, plagten den Meister Geldsorgen. Um Statisten einzusparen, schmuggelte sich der britische Charakterkopf deshalb schon in seinen frühesten Filmen immer wieder selbst vor die Kamera.
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Porträt
Vielleicht war es ja erst mal nur eine Schnapsidee – aber vor gut vier Jahren machte sich der New Yorker Journalist Adam J. Jacobs ernsthaft daran, die Encyclopaedia Britannica (Ausgabe 2002) von vorne bis hinten zu lesen – ein Nachschlagewerk mit 32 Bänden, 33000 Seiten, 65000 Einträgen, 44 Millionen Wörtern.
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Kultur
»Made in Germany« hat vielleicht nicht mehr überall den besten Ruf, aber auf dem Kunstmarkt gilt seit Jahrzehnten bei der kaufkräftigen Kundschaft aus aller Welt: Was aus Deutschland kommt, muss gut sein.
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Gab es sie wirklich?
Selten wird im Theater- oder Kinopublikum so schön geschluchzt und geweint: Das ergreifende Schicksal der Pariser Schönheit Marguerite Gauthier wurde mit dem Roman von Alexandre Dumas jr. (sein Vater schrieb die »Drei Musketiere«) weltberühmt, hat Theaterregisseure, Filme und den Starkomponisten Giuseppe Verdi (zu seiner Kultoper »La Traviata«) inspiriert.
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Urgeschichte
Das Bild ist einfach zu schön: Während am Höhleneingang ein Feuer prasselt, sitzen unsere urzeitlichen Vorfahren im Inneren und teilen das Fleisch eines frisch erlegten Mammuts. Doch die Wirklichkeit ist weniger gemütlich, für eine dauerhafte Besiedlung von Höhlen spricht wenig. Hauptgrund: Die Menschen in dieser Zeit konnten es sich nicht leisten, ständig an einem Ort zu leben.
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Index
Eigentlich schien das Thema »gegessen« – doch dann kam es durch die erzkatholische Organisation »Opus Dei« wieder auf den Tisch: das Leseverbot bestimmter Bücher für Katholiken. In seinem berüchtigten »Index Librorum Prohibitorum«, dem »Verzeichnis verbotener Bücher«, ließ der Vatikan ab 1559 alle Texte auflisten, die mit der katholischen Glaubens- und Sittenlehre nicht in Einklang zu bringen waren.
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Nuckelflasche
Sportler holen sich verbrauchte Energie durch Flüssigkeit zurück – der besondere »Saft« in den Flaschen gilt als Muss für Athleten.
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Freizeit
»Spassbaggern« nennt sich ein neuer Freizeittrend – speziell für das »Kind im Manne«: In alten Baugruben oder stillgelegten Industrieanlagen können sich Männer einen Traum aus Sandkastentagen erfüllen und mit echten Baggern riesige Löcher schaufeln und Erdmassen auftürmen. Vom 160 PS starken Radlader mit Riesenschaufel über den Löffelbagger bis zum Hacke-Schippe-Mehrzweckgerät – die Auswahl ist groß.
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Musik
Früh übt sich ... wer ein Meister werden will. Doch bedeutet das auch, dass »der Zug abgefahren« ist, wenn man nicht schon als Kind am Piano gesessen hat?
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Zweiräder
Die Italiener sind die Motorradnarren schlechthin. Ihre Zweirad-Champions Valentino Rossi, Max Biaggi und Loris Capirossi genießen südlich der Alpen ähnlichen Heldenstatus wie bei uns einst Boris Becker oder noch Michael Schumacher. Klar, dass auch die italienischen Motorradmarken seit jeher zu den schnellsten, schönsten und teuersten zählen.
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Yogi-Tee
Der indische Yogalehrer Yogi Bhajan servierte ihn seinen Schülern in Hollywood – und »der Tee vom Yogi« wurde weltweit Kult.
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Die Modefrage
Die zahlreichen Fotos von Supermodel Kate Moss in engen Röhrenjeans haben uns ja schon vorgewarnt: Knallenge Beinkleider sind wieder in! Jetzt hat uns auch die Mode der 1980er-Jahre wieder eingeholt mit ihren fußlosen Leggings.
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Porträt
Wenn Sie dieses Heft in den Händen halten, ist wieder Andy Parks große Zeit. TV- und Radioreporter geben sich bei ihm die Klinke in die Hand, und auch wir von F&A stellen Ihnen jetzt diesen 46-jährigen Briten mit seinem absonderlichen Hobby vor.
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Body Doubles
So richtig ins Bewusstsein gerieten die Body Doubles mit Brooke Shields. Sie spielte als Teenager eine Prostituierte in Louis Malles »Pretty Baby«, und das Publikum war entsetzt über die vielen Nacktszenen der Minderjährigen. Es kam sogar zu einer Kongressanhörung; Amerikas Konservative witterten eine gute Gelegenheit, dem verhassten Hollywood eins auszuwischen.
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Skytrax-Ranking
Für ihren »konstant guten und verlässlichen« Service am Boden und in der Luft und den »ungewöhnlich hohen Standard« in der Business- und der First-Class verdient die British Airways in diesem Jahr den ersten Platz – das ist das Ergebnis der »Skytrax-Studie 2006«, die vom englischen Luftfahrtforschungsinstitut Skytrax veröffentlich wurde.
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Der Blinddarm
Er hat ein denkbar schlechtes Image – wann immer vom Blinddarm die Rede ist, dann geht es um Schmerzen, Entzündungen, Operationen.
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