Eine Frau begeht einen Fehler, wenn sie den Mann schon beim ersten Beisammensein ihre Blinddarm-Operationsnarbe bewundern läßt.
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Cäsar und Augustus
Deutschland 1913: Der letzte Sommer im Frieden
Brief, Telefon & Co: Als die Wörter fliegen lernten
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Wie gefährlich sind die Geheimbünde von heute?
Wo finde ich meinen Genpartner?
Gibt es noch Länder ohne Internet?
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113 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei E-Book-Reader!
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Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 44 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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02/2013
Zeitmessung
Zeit messen mit Feuer und Wasser
Der Wechsel von Tag und Nacht, die Phasen des Mondes oder der Lauf der Gestirne: Die Faszination Zeitmessung ist ungebrochen. Von einfachsten Methoden wie dem Schattenstock und der Sonnenuhr bis hin zur präzisen Atomuhr gibt es alles.
Das Phänomen der Zeitmessung hat die Menschen schon immer fasziniert. Sie entwickelten früh ein Bewusstsein für sich wiederholende Ereignisse und Zyklen. Die Ergründung von Regelmäßigkeiten führte zu einem besseren Verständnis für den Jahresablauf.
Die Möglichkeiten zur Zeitmessung wurden immer exakter. Als Mittel dienten dabei sowohl das Sonnenlicht wie auch Wasser, Feuer und sogar Atome. Das Guinness World Records Buch 2012 widmet der Zeitmessung eine Doppelseite. Sie liefert einen Überblick über die vergangenen 5´000 Jahre „Zeitgeschichte“.
Bereits um 2´500 v. Chr. entwickelten die Ägypter einen Obelisken, einen riesigen vierseitigen Steinpfeiler. Er mass die Zeit anhand der Position der Sonne und ihres Schattenwurfs. Die Zeit mit der Sonne zu messen unterlag allerdings einem großen Problem: dem Wetter.
Im 15. Jahrhundert fanden die Ägypter auch dafür eine Lösung: Sie entwickelten die Wasseruhr. Sie besteht aus zwei Behältern, wobei das Wasser vom einen in den anderen fließt. Der Wasserspiegel zeigt dabei die verstrichene Zeit an.
Die Griechen nannten die Wasseruhr liebevoll „Klepsydra“, griechisch für Wasserdieb. Eingesetzt wurde sie zum Messen von Stunden. Hauptsächlich aber vor Gericht, um die Redezeit der streitenden Parteien einzugrenzen. Das Guinness Buch hat die Wasseruhr sogar feierlich zur ersten „Allwetteruhr“ gekürt.
Vom Mond bis zum Atom: Sie alle helfen bei der Zeitmessung
Die Sieben-Tage-Woche haben wir den Babyloniern zu verdanken. Sie haben die Länge eines Monats auf etwas mehr als 28 Tage festgesetzt. Dem folgte eine Teilung in vier Wochen zu je sieben Tagen. Verschiedene Götter schenkten den Tagen ihre Namen: Die Woche war geboren.
Durch Beobachtungen der Mondphasen und dem Umlauf der Himmelskörper entstanden die ersten Jahreskalender: Mondkalender sowie astronomische Kalender. Die Zunahme von mathematischen und astronomischen Kenntnissen führte zu immer präziseren Kalendern bis zu Beginn der Neuzeit. Die Verfeinerung der Zeitmessung hat der Informatiker Winfried Görke in seinem Buch „Datum und Kalender – Von der Antike bis zur Gegenwart“ (Verlag Springer) nachverfolgt.
Unser Atomzeitalter hat die bislang genaueste Zeitmessvorrichtung hervorgebracht, die Atomuhr. Über viele Tausende von Jahren weicht sie nur einige Sekunden von der Zeit ab. Daher wird sie dazu genutzt, andere Uhren und Zeitmessinstrumente zu justieren. Eines ist jedenfalls sicher: Eine Ausrede fürs Zuspätkommen haben wir längst nicht mehr!
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