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Natur & Reise
Wozu brauchen Spatzen Reihenhäuser?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Der Haussperling, besser bekannt als Spatz, ist ausgesprochen gesellig. In Deutschland steht der freche kleine Kerl inzwischen auf der Vorwarnstufe der Roten Liste für gefährdete Brutvögel.
Dass die Zahl der Spatzen so radikal reduziert ist, hat zwei Ursachen: Es gibt weniger Nistplätze wegen der modernen Häuser mit ihren glatten Fassaden und den nischenlosen Dächern. Auch Sträucher und Hecken, in denen die Vögel ihre Hauptnahrung – Insekten – finden, machen sich rar.
Zumindest was die Immobilienfrage betrifft, ist Rettung in Sicht: durch das Spatzenreihenhaus der Deutschen Wildtierstiftung. Da der Spatz am liebsten im Schwarm lebt, hat die Stiftung als Brutplatz zwei „Doppelhaushälften“ aus Holz entworfen, in denen im Frühjahr ein eifriger Nestbau beginnt.
Im April brüten die Weibchen Tür an Tür drei bis sieben Eier aus. Während der Aufzucht fliegen Männchen und Weibchen, die übrigens ein Leben lang (etwa zwei Jahre) ein Paar bleiben und auch ihr Häuschen behalten, bis zu 400-mal pro Tag ins Nest und verfüttern dabei 250 Insekten. Nach drei weiteren Wochen sind die Kleinen flügge, und das Ganze beginnt von vorn.
Vier Mal wiederholt sich das Eierlegen und Jungegroßziehen in einer Saison. So ist das Spatzenreihenhaus bis Oktober ein gefragter Treffpunkt zum geselligen Brüten. Im Herbst erweist es sich als gesuchtes Winterquartier – nicht nur für die Spatzenpaare sondern auch andere Vögel und Kleinsäuger.
Unser Tipp:
Das Spatzenreihenhaus kostet 29,90 Euro und kann unter www.DeutscheWildtierStiftung.de
bestellt werden.

























