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Seefahrt in die Vergangenheit

Wolf Serno im Interview

Dieser Artikel stammt aus P.M. HISTORY
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Der Hamburger Autor Wolf Serno und seine Frau Birgit Keyenburg über Abenteuer, Reisen und das Schreiben historischer Romane.

Mit Wolf Sernos Büchern lässt sich ein Bücherbrett füllen. Neun Romane des Autors sind schon erschienen, jeder mehrere hundert Seiten lang. Mit »Der Wanderchirurg« begann 2001 Sernos Erfolg, inzwischen hat er fünf historische Krimis sowie zuletzt den vierten Band des Abenteuers um den reiselustigen Arzt Vitus von Campodios aus dem 16. Jahrhundert vorgelegt: »Die Liebe des Wanderchirurgen« (Knaur Verlag, 659 Seiten, 9,95 Euro). Vitus hilft darin mit, seine Heimat England vor Spanien und seiner Armada zu verteidigen und ist zwischen seiner Ehefrau Nina und der attraktiven Isabella hin- und hergerissen. Ein spannendes Abenteuer, in dem auch der legendäre Freibeuter Sir Francis Drake eine Rolle spielt – und das mitten hineinführt in die große Seeschlacht vom August 1588.


P.M. HISTORY: Vitus von Campodios, der Held Ihrer Wanderchirurgen-Romane, wandert weniger, als dass er zur See fährt. Was fasziniert Sie am Thema Seefahrt?
Wolf Serno: Ich liebe die See, weil ich mit Elbewasser getauft bin. Ich bin in Hamburg aufgewachsen und habe die größte Zeit meines Lebens dort verbracht.

Waren Sie dann immer gerne am Hamburger Hafen?
Serno: Natürlich. Ich habe zeitweise sogar dort gearbeitet. Das war in meiner Sturm-und-Drang-Zeit, als ich ganz viele Berufe ausprobierte, bevor ich wusste, worauf es ankam. Dann habe ich Kommunikation studiert, ging in die Werbung und bin nun Autor. Irgendwann ist man ja reif für das Eigentliche, und das ist bei mir die Schriftstellerei.

Haben Sie davon geträumt, zur See zu fahren?
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