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Deutschland-Flagge
Wofür stehen die Farben der Deutschland-Flagge?
Als Nationalfarben setzten sich in Deutschland schwarz-rot-golden durch. Doch was hat es mit der Deutschland-Flagge auf sich?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Die Geschichte der Deutschland-Flagge
Die schwarz-rot-goldene Deutschland-Flagge wurde am 23. Mai 1949 offiziell eingeführt. Die Geschichte ihrer Farben reicht jedoch bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurück. Während der Zeit der französischen Besatzung leisteten die Befreiungskämpfer um den Freiherrn von Lützow besonders starken Widerstand. Ihre schwarze Uniform bestand aus umgefärbten, mit roten Vorstößen an Kanten und Nähten sowie goldenen Knöpfen besetzten Zivilröcken. 1815 entstand bei der Jenaer Burschenschaft die erste Fahne in Schwarz-Rot mit goldenen Fransen. Eine Flagge, wie wir sie heute kennen, wurde erstmals am 27. Mai 1832 auf dem Hambacher Fest mitgeführt – seitdem stehen die Farben Schwarz-Rot-Gold in deutschen Landen für Einheit, Recht und Freiheit.
Bis sich die Deutschland-Flagge als Nationalflagge durchsetzte, vergingen allerdings noch etliche Jahre: Die Kriegsflagge des Deutschen Bundes zeigt diese Farben von 1848 bis 1866; die Flagge des Norddeutschen Bundes dagegen trägt die preußischen Farben Schwarz-Weiß-Rot, die ab 1871 zu den Farben des Deutschen Reiches wurden. Der nächste Wechsel kam in der Weimarer Republik: Von 1919 bis 1933 setzte sich wieder Schwarz-Rot-Gold durch. Unter Hitler kehrte zunächst von 1933 bis 1935 die schwarz-weiß-rote Deutschland-Flagge zurück; danach wurde das schwarze Hakenkreuz in einem weißen Kreis auf rotem Hintergrund zur alleinigen Nationalflagge. Schwarz-Rot-Gold wird erst wieder seit 1949 gehisst – zehn Jahre später fügte die DDR allerdings noch Hammer, Zirkel und Ährenkranz hinzu.

























