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Trend & Style
Wo steht das kleinste bewohnte Haus der Welt?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Wohnen auf engstem Raum – dafür sind eigentlich Japan und dort vor allem Tokio bekannt. Mit viel Geschäftssinn zaubern Asiens Bauherren noch aus dem letzten Quadratmeter freier Fläche Raum zum Wohnen oder Arbeiten.
Doch das kleinste Haus der Welt stammt aus Europa. In München haben die Architekten Lee, Haack und Höpfner einen Wohnwürfel entworfen, der mit einer Seitenlänge von 2,6 Metern den Anspruch erhebt, das kleinste bewohnbare Haus der Welt zu sein. Die Hersteller bieten aber nicht nur die Hülle, das Mini-Eigenheim ist mit allem eingerichtet, was man zum Wohnen braucht: Doppelbett, Arbeitstisch und einem Essplatz für bis zu fünf Personen, einer voll ausgestatteten Küche, Heizung und einem multifunktionalen Eingangsbereich, der zugleich das Badezimmer bildet.
Alle Funktionen sind gleichzeitig nutzbar, nur für ein wenig mehr Platz und Komfort müssen die Hauseigentümer selber Hand anlegen und die speziell angefertigten Tische, Betten und Sitzgelegenheiten umbauen. Beruhigend: Nach Angaben des Herstellers ist das auch für handwerklich Minderbegabte kein Problem. Der Wohnwürfel kostet mit 30000 Euro so viel wie ein Mittelklasseauto; inklusive Unterbau, Transport, Montage und Kanalanschluss kommt er auf 50000 Euro.
Ein bis zwei Personen haben in dem Minihaus Platz. Gedacht ist das architektonische Wunderwerk für Studenten, Singles, als Ferienappartement oder Wochenenddomizil sowie als Wohnmöglichkeit für das Personal bei mehrtägigen Veranstaltungen oder Messen.
Ob die Idee ein durchschlagender Erfolg wird, bleibt abzuwarten. Immerhin wurden bereits die ersten sieben Wohnwürfel in einem Münchner Studentenheim bezogen. Auch Anfragen aus Italien und den USA liegen den findigen Münchnern schon vor. Kommen dann noch Japaner und Chinesen auf den Geschmack, kann wohl nichts mehr schief gehen.

























