Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
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92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
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Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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Natur & Reise
Wo lebten in Deutschland Krokodile?
Mitten in Deutschland tappten Urtapire und Ameisenbären durch den Wald, Palmen wiegten sich im Wind und Schildkröten schleppten sich zum See. Ein hundsgroßes Urpferdchen mit vierzehigen Hufen ereilte plötzlich beim Trinken am Wasser der Tod. Als man es 49 Millionen Jahre später fand, war im Bauch der Stute noch deutlich ihr ungeborenes Füllen erkennbar. Ebenso alt ist auch das Krokodil, das Paläontologen schon 1876 in den nördlichen Ausläufern des Odenwaldes entdeckten. Die Versteinerungen in der Grube Messel im Sprendlinger Forst, zwischen Darmstadt, Frankfurt und Offenbach gelegen, sind wie ein Bilderbuch der Urgeschichte.
Hier lebten einst Tiere, wie wir sie heute nur noch aus dem Tierlexikon kennen. Andere – die Krokodile und Schildkröten – sind in Tropen und Subtropen zu Hause. So warm und feucht muss es mithin auch einmal am Messelsee gewesen sein. Die Erklärung liefern Geologen, die ihre Erforschung der 1971 aufgelassenen Tagebau-grube noch immer nicht abgeschlossen haben: Der Messelsee lag vor 49 Millionen Jahren viel weiter südlich, auf der Höhe von Sizilien. Erst im Tertiär wurde das Gebiet weiter nördlich auf unsere Brei-tengrade geschoben.
Mehr als 17000 versteinerte Zeugen der Zeit wurden bislang geborgen: Wirbeltiere, Insekten und Pflanzen, die auf dem Grund des Sees lagen. Ihre Kadaver sanken vor Abermillionen von Jahren dort hinunter, wurden vom Schlamm eingepackt und schließlich in der bis zu 200 Meter mächtigen Ölschieferschicht zu Stein. Selbst die Flughäute urzeitlicher Fledermäuse sind noch zu erkennen. So einzigartig ist diese Fundgrube der Urzeit, dass Messel 1995 zum Weltnaturerbe ernannt wurde. Zahlreiche Exponate sind in Museen in Darmstadt, Frankfurt oder im Ort Messel selbst ausgestellt.
























