Alte Zöpfe schneidet man am besten in aller Öffentlichkeit ab, dann jammern die Betroffenen noch am wenigsten.
Ausgabe
06/2013
Cäsar und Augustus
Deutschland 1913: Der letzte Sommer im Frieden
Brief, Telefon & Co: Als die Wörter fliegen lernten
Ausgabe
06/2013
Wie gefährlich sind die Geheimbünde von heute?
Wo finde ich meinen Genpartner?
Gibt es noch Länder ohne Internet?
Ausgabe
05/2013
Ausgabe
02/2013
Ausgabe
02/2013
Ausgabe
05/2013
Ausgabe
02/2013
Ausgabe
02/2013
113 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei E-Book-Reader!
Ausgabe
02/2013
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 44 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
02/2013
Kultur & Gesellschaft
Wo kommt das Jodeln eigentlich her?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
In Sachen Jodelei genießen die Alpenländler weltweit den besten Ruf, aus gutem Grund: In der Schweiz, Österreich und Bayern tummeln sich die Meisterjodler, die Tradition wird gehegt und gepflegt.
Doch die allerersten Jodler findet man nicht unter Wilhelm Tells Vorfahren, sondern im alten China. Daneben gibt es noch eine ganze Reihe weiterer Länder mit uralter Jodeltradition: Korea, Thailand und Kambodscha zum Beispiel, aber auch Palästina und Melanesien.
Bei den Inuit und den Pygmäen wird gleichfalls traditionell gejodelt. Und auch Schweden und Lappen bedienen sich seit unbestimmter Zeit dieser Technik; sie nennen es Kulning (in Schweden) und Joik (in Lappland). Die Liste ließe sich noch weiter fortführen, bis man dann auch bei den „Yodeling Cowboys“ oder gejodeltem Jazz in den USA landet – denn die Jodelkunst bleibt längst nicht mehr bei der Tradition, sondern treibt heute neue und immer kuriosere Blüten.
Das ursprüngliche Jodeln hat jedoch einen eher praktischen Hintergrund: Der durch den schnellen Wechsel zwischen Brust- und Kopfstimme erzeugte Ton („Jodelschlag“) war in früherer Zeit ein ausgezeichnetes Kommunikationsmittel, um stimmlich große Entfernungen zu überbrücken.
Die ersten Jodeltöne waren sozusagen akustische Rauchzeichen, denn eine Jodelsequenz gehört zu den durchdringendsten Geräuschen, die eine menschliche Kehle hervorbringen kann – nebenbei bemerkt ein Grund, weshalb es auf der Welt nicht nur Jodelfreunde gibt. Die Jodler selbst dagegen berichten begeistert von befreienden Jodelerlebnissen. Kein Wunder – laut einer Studie ist Jodeln entspannender als Yoga.























Kommentar hinzufügen