Es besteht nicht die geringste Gefahr, dass je die Vernunft auf Erden überhandnehmen, dass es je vernünftig zugehen könnte auf Erden.
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Geschichte & Politik
Wo ist Napoleon begraben?
Tausende Touristen pilgern jährlich zum Sarkophag des berühmten Korsen im Invalidendom. Ist was faul an dem pompösen Zauber? Eine mysteriöse Geschichte sorgt in Frankreich für Empörung.
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Unter der Kuppel des Invalidendoms, in einem imposanten Sarkophag, soll der Feldherr und Kaiser Napoleon nach seinem Tod im Exil die letzte Ruhe gefunden haben. Doch stimmt das wirklich?
Der Historiker Bruno Roy-Henri sagt nein. Seinen Recherchen zufolge liegt der gebürtige Korse in der Westminster Abbey zu London; im Invalidendom sei ein Hausangestellter Napoleons bestattet, der pikanterweise auch als Spion der Briten diente und drei Jahre vor dem Kaiser starb.
Tatsächlich spricht vieles dafür, dass Napoleon auf St. Helena mit Arsen vergiftet wurde, um eine erneute Rückkehr zu verhindern. Um diesen Mord zu verschleiern, habe man die Leichen ausgetauscht. Schließlich würden vergiftete Körper, so die damalige Annahme, schneller verrotten und so den Giftanschlag posthum bestätigen – mit unvorhersehbaren Auswirkungen auf die politische Stabilität Frankreichs und Europas.
Roy-Henri weist zudem darauf hin, dass auch die im Invalidendom ausgestellte Totenmaske nicht von Napoleon sein könne, fehlt ihr doch die markante Narbe auf der linken Wange. Überhaupt habe Napoleon einen viel größeren Kopf und ein markanteres Kinn gehabt.
Roy-Henri könnte seine These leicht beweisen; der Leiche wurden mehrfach Hautreste entnommen, aus denen sich DNA extrahieren und mit den Nachfahren der Schwester Carolina Bonaparte-Murat vergleichen ließe. Bisher haben jedoch die Behörden sowie die Familie des Kaisers die Zusammenarbeit mit dem Forscher abgelehnt.
























