Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
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Kultur & Gesellschaft
Wo ist die gefährlichste Straße der Welt?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Auf Carretera de la Muerta, »Straße des Todes« in Bolivien gibt es täglich 55 Unfälle.
Sie heisst offiziell Yungas Highway, inoffiziell Carretera de la Muerte – die Straße des Todes. Sie verbindet die bolivianische Metropole La Paz mit der Provinzhauptstadt Coroico, ist 64 Kilometer lang, eng, kurvig, äußerst verkehrsreich, überwindet einen Höhenunterschied von 4000 Metern und hat Temperaturen zwischen minus drei und plus 35 Grad Celsius.
Man benötigt fünf Stunden für das kurze Stück. Täglich kracht es hier 55-mal, zwei Menschen lassen jeden Tag ihr Leben. Für Mountainbiker aus aller Welt ist die Strecke der ultimative Kick und das Gefährlichste, was man auf dieser Welt auf zwei Rädern unternehmen kann.
Am schlimmsten ist die »Curva del Diablo« in der Mitte der Strecke, obwohl sie seit einigen Jahren von einem echten Engel bewacht wird: Der Hilfspolizist Timoteo Apaza hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Teufelskurve zu entschärfen. Seit 1992 steht er täglich zehn Stunden dort, ausgerüstet mit einer grünen und einer roten Tafel, um den Verkehr wechselseitig anzuhalten. Der Ruhm des wackeren Polizisten ist bis nach Europa gedrungen: Ein Projekt für sichere Straßen in der italienischen Provinz Piemont wurde »Timoteo« getauft.

























