Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Kultur & Gesellschaft
Wo ist Deutschland am reichsten?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Das sprichwörtliche Land, wo die Zitronen blühen, ist Deutschlands Süden zwar nicht. Dafür blüht hier etwas anderes: der Reichtum.
Wie eine neue Studie der Gesellschaft für Konsumforschung GfK deutlich macht, haben in den traditionell wirtschaftsstarken Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg bis zu 13,5 Prozent der Haushalte jeden Monat 7500 Euro netto und mehr zur Verfügung – womit sie als Topverdiener-Haushalte gelten.
Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt landet nur bei 2,6 Prozent aller Haushalte regelmäßig so viel Geld auf dem Konto. Auffällig ist weiter, dass die Gutbetuchten einer bestimmten Wohnlage ganz klar den Vorzug geben: dem Stadtrandgebiet, das nicht von ungefähr als „Speckgürtel“ bezeichnet wird. Besonders fett ist dieser Ring in der Nähe von München (Stichwort Starnberger See) und Frankfurt (Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis). Hier schraubt sich der Anteil der Bestverdiener zum Teil auf über 15 Prozent hoch.
Auch im Umkreis von Köln, Bonn, Düsseldorf und Hamburg ist das Speckgürtel-Phänomen bekannt. Auch hier wohnen viele Menschen, die lieber Platz für ihre Zweit- und Drittwagen haben als eine U-Bahn-Station vor der Tür. Nur wenig erstaunlich in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass in den neuen Bundesländern nicht einmal jeder hundertste Haushalt die Topverdiener-Schallgrenze durchbricht – mit Ausnahme von Potsdam, das als Speckgürtel von Berlin fungiert, und wo rund zwei von hundert Haushalten über ein Spitzeneinkommen verfügen.
Der Ausgewogenheit halber hier noch die Städte mit dem größten Anteil an Schlechtverdienern, das heißt mit einem Haushalts-Nettoeinkommen von weniger als 1100 Euro: Diese Liste wird von den Städten Bremerhaven, Aachen, Trier sowie dem Landkreis Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen angeführt.

























