Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
06/2012
Ausgabe
01/2011
Ausgabe
04/2011
Verlangen die Frauen heute zu viel?
Gibt es bald ein Medikament gegen das Altern?
Wann wird eine Psycho-Krise zum Trauma?
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
02/2012
Ausgabe
01/2012
Ausgabe
05/2012
Ausgabe
03/2012
Ausgabe
03/2012
92 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
Zu gewinnen: drei Qualitäts-Kochtopf-Sets!
Ausgabe
03/2012
Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 45 anspruchsvollen Logik-Puzzles
Ausgabe
01/2011
Psychologie & Gesundheit
Wo gibt es eine pränatale Uni?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
Hier geht's zum aktuellen Heft »
Ein Hörsaal voller schwangerer Frauen – das ist die pränatale Universität Hayward in Kalifornien nicht, sondern eine Arztpraxis und ein florierender Handel mit CDs und DVDs für werdende Eltern.
Gründer der weltweit einzigen Schule für ungeborene Babys ist der Gynäkologe und Geburtshelfer Rene Van de Carr, der vor 30 Jahren mit Studien und Versuchen zum pränatalen Training begann. Die Idee, dass man ungeborenen Babys etwas beibringen kann, hatten aber schon viele.
Als einer der Ersten testete der Forscher Anthony DeCasper von der Universität North Carolina die Reaktion von Ungeborenen auf gezielte Außenreize. Dabei stellte er fest: Bei Neugeborenen erhöht sich die Herzfrequenz, wenn sie Musikstücke vorgespielt bekommen, die sie bereits im Mutterleib hörten – bei unbekannten Stücken bleiben die Babys cooler. Ähnlich erhöht sich ihre »Nuckelfrequenz«, wenn sie Gedichte vorgesagt bekommen, die sie »kennen«. Von da bis zur Idee, die kleinen Wesen zu trainieren, war nur ein Schritt.
Das Programm, das Rene Van de Carr in seiner pränatalen Uni vorschlägt, startet im sechsten Monat, denn dann beginnt das, was der Mediziner die »heiße Phase« nennt: Bis zum zweiten Lebensjahr laufen nun die Gehirnentwicklung und die »Verschaltung« der unterschiedlichen Gehirnareale auf Hochtouren.
Damit das Ungeborene ein Gefühl für die Außenwelt entwickelt, schlägt de Carr etwa vor, ihm Trommelrhythmen vorzuspielen – ähnlich wie der Herzschlag der Mutter, aber doch anders und weiter entfernt. Später folgen Musik, Sprech- und Berührungsübungen. Das Resultat? Laut Carr: zufriedenere Babys, weniger unkoordinierte Bewegungen und weniger Schreiphasen in der Neugeborenenzeit.
Ob und wie viel das Baby von den Übungen tatsächlich mitbekommt, das sehen viele Forscher extrem kritisch. Doch eines bezweifelt niemand: Die Beschäftigung mit dem Ungeborenen vertieft die Eltern-Kind-Beziehung und macht gute Stimmung. Aber das wussten Mütter schon, als es noch keine pränatale Forschung ab. Mit ihrem Ungeborenen gesprochen haben sie schon immer!

























