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Politik

Wo gibt es das Bruttoinlandsglück?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Eingezwängt zwischen die Wirtschaftsgiganten Indien und China versucht der kleine Himalaja-Staat Bhutan schon seit Jahren seine eigene Identität zu wahren. Die Erfindung eines ungewöhnlichen Konzepts trägt sicherlich dazu bei.

In den 1970er-Jahren sprach der damalige König Jigme Singye Wangchuk zum erstenmal von „Bruttoinlandsglück“ und maß diesem Begriff größere Bedeutung bei als der ökonomischen Größe genannt Bruttoinlandsprodukt. Das Konzept wurzelt in der buddhistischen Überzeugung, Ziel des Lebens sei inneres Glück.

Anhand von vier Säulen soll das „Gross National Happiness“ (GNH) gemessen werden: „Konstante und gerechte Wirtschaft“, „Umweltschutz“, eine „gute Regierung“ und „Schutz und Unterstützung kultureller Werte“. Letzteres geschieht nicht selten durch Absonderung von globalen Entwicklungen.
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