Es gibt mehr Leute, die kapitulieren, als solche, die scheitern.
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Cäsar und Augustus
Deutschland 1913: Der letzte Sommer im Frieden
Brief, Telefon & Co: Als die Wörter fliegen lernten
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Wie gefährlich sind die Geheimbünde von heute?
Wo finde ich meinen Genpartner?
Gibt es noch Länder ohne Internet?
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113 qualitativ hochwertige Sudokus – für Anfänger, Fortgeschrittene, Experten und Champions
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Noch mehr Rätselspaß:
P.M. Logicals bringt Ihre grauen Zellen auf Hochtouren. Mit 44 anspruchsvollen Logik-Puzzles
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Natur & Reise
Wieviel Urlaub braucht der Mensch?
Endlich Urlaub! Job, Hektik und Alltag hinter sich lassen, abdüsen und ausspannen. »Sie haben ihn sich verdient« – mit solchen Slogans adelt die Werbung Urlaub zu einer Art Menschenrecht. Dabei wurde das Bundesurlaubsgesetz erst 1963 verabschiedet. 18 Werktage bezahlten Mindesturlaub schrieb es fest. Heute sind es 24. Als Werktage zählen alle Kalendertage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind, grundsätzlich also auch arbeitsfreie Samstage. Tarifvertragliche Bestimmungen behandeln den Samstag aber nicht als Werktag. In den meisten Branchen haben sich die Tarifvertragsparteien auf einen Urlaubsanspruch von 30 und mehr Werktagen geeinigt.
Früher lag es im Ermessen des Arbeitgebers, ob und wie lange er seinen Arbeitnehmern Urlaub gab. Der Chemiekonzern BASF gewährte 1908 eine Woche bezahlte Ferien. Für das »Recht auf Urlaub« plädierte erstmals 1927 eine Dissertation an der Uni Jena. Nach dem Krieg wurde der Urlaub in den westlichen Besatzungszonen zunächst auf zwölf Tage festgelegt.
Zur Begründung des Mindest-Urlaubsanspruchs bemühten Forscher 1963 die »Theorie der schiefen Ebene«: Jeden Tag, so der Mediziner Karl Behm, bleibe ein Rest von Ermüdung in uns hängen, der durch Freizeit abends und am Wochenende nicht vollständig ausgeglichen werden könne. So sammele sich ein Erholungsbedürfnis an, das nur durch längeren Urlaub abgebaut werden könne. Allerdings hat sich die Arbeitszeit seit Aufstellung dieser Theorie verkürzt. 1950 betrug sie im Durchschnitt 48 Stunden in der Woche, heute sind es 37,4. An nutzfreier Zeit bleiben jedem Arbeitnehmer 1600 Stunden im Jahr. Das sind 66 Tage, mehr als der doppelte Jahresurlaub.
Allerdings: Erholung hat nicht nur etwas mit Ermüdung zu tun. Den Begriff »Stress« führte 1950 der Biologe Hans Selye in die Humanwissenschaften ein. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, als die Menschen den natürlichen Zyklen der Jahreszeiten folgten, ist im 21. Jahrhundert andauernd »Erntezeit«. Tag für Tag muss die gleiche Leistung erbracht werden. Urlaub ist also auch deshalb notwendig, weil wir unter Monotonie, Unterforderung, Übersättigung und Erfolgsdruck leiden. Nach einer Faustregel setzt die Erholung von Körper und Seele nach zwei Wochen ein. Wichtiger als die Frage »Wie viel Urlaub?« ist indes »Welcher Urlaub?« Wer im Job nur powert, fällt beim süßen Nichtstun leicht in ein Loch und sollte besser Wanderferien buchen. Am Erholsamsten ist es dort, wo wir mit uns selbst im Einklang sind. Balneologen (Bäderkundler) sagen, ein »gelungener« Urlaub wirke bis zu einem Jahr positiv nach.






















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