Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
Die 10 großen Mysterien unserer Existenz
Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Psychologie & Gesundheit
Wieso schlägt uns das Wetter aufs Gemüt?
Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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Jeder zweite Deutsche bezeichnet sich als wetterfühlig. Dass diese Menschen nicht belächelt werden sollten, haben viele Untersuchungen bewiesen.
So weiß man, dass es einen Zusammenhang zwischen Kälteperioden und Depressionen gibt, zwischen Wettersprüngen und Kopfschmerzen, zwischen Wärme und Drogenkonsum (bei Föhn wird deutlich weniger Alkohol getrunken, ermittelte die Uni München).
Doch woher kommt das? Forscher vermuten verschiedene Ursachen. „Weil heutzutage der Körper dem Wetter nicht mehr so unmittelbar ausgesetzt ist, hat er in manchen Fällen verlernt, richtig zu reagieren. Er ist auf Temperaturschwankungen nicht mehr trainiert“, erklärt die Münchner Professorin Angela Schuh.
Zum anderen spielen „Sferics“ eine Rolle, schwache elektromagnetische Wellen, die durch Blitze oder Entladungen zwischen Wolkenschichten entstehen. Personen mit Bluthochdruck spüren die Sferics besonders stark. Auch Veränderungen im Luftdruck verwirren den Steuerungsmechanismus des Nervensystems und können Unwohlsein auslösen.
Die Sensibilität fürs Wetter geht auf unsere Vorfahren zurück: Für die Savannenbewohner konnte es überlebenswichtig sein, ein herannahendes Gewitter zu „spüren“.
Eines der ungelösten Rätsel der Wissenschaft: Die meisten Selbstmorde werden nicht etwa im düsteren Herbst, sondern im Frühling registriert – einer Jahreszeit, die uns wettertechnisch eigentlich am besten bekommt.

























