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Psychologie & Gesundheit

Wieso laufen wir im Kreis, wenn wir uns im Wald verirrt haben?

Dieser Artikel stammt aus P.M. Fragen & Antworten
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So wie Rechtshänder und Linkshänder gibt es bei den Menschen auch Rechts- und Linksfüßer<br />
	 So wie Rechtshänder und Linkshänder gibt es bei den Menschen auch Rechts- und Linksfüßer<br />
	 
So wie Rechtshänder und Linkshänder gibt es bei den Menschen auch Rechts- und Linksfüßer
 
iStockphoto

Nachgewiesen wurde der seltsame Effekt nicht im Wald, sondern in der Wüste, und zwar schon Anfang des 20. Jahrhunderts. In einem Experiment wurden Menschen aufgefordert, einfach geradeaus zu laufen. Was dabei herauskam, war verblüffend: Die Versuchspersonen liefen in großen Kreisen, die meisten rechts, einige auch links herum; manche bewegten sich sogar in kleinen Spiralen. Wirklich geklärt ist der Effekt ebenso wenig wie die Tatsache, dass die meisten Menschen - wenn sie in Panik davonlaufen - einen Rechtsdrall bekommen. Wissenschaftler vermuten, dass unsere "Füßigkeit" verantwortlich ist.

 

Denn so wie Rechtshänder und Linkshänder gibt es bei den Menschen auch Rechts- und Linksfüßer. Rechtsfüßer (das sind zwei Drittel aller Menschen) beginnen beim Treppensteigen mit dem rechten Fuß, haben in der Regel ein etwas längeres rechtes Bein und einen etwas größeren rechten Fuß. Besonders das längere Bein führt dazu, dass sie bei jedem Schritt rechts etwas weiter gehen als links (Linksfüßer dagegen schreiten mehr nach links aus). Fällt im Wald oder in der Wüste die visuelle Kontrolle weg, läuft man so, ohne es zu merken, in eine Kurve.

 

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