Eine Theorie, die nicht praktisch im Leben Anwendung finden kann, ist wertlose Gedankenakrobatik.
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Der perfekte Mord ist Geschichte
Papiergeld - Das Risiko des schönen Scheins
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Kultur & Gesellschaft
Wie viele Teams hat die Frauen-Fußball-Bundesliga?
Kleiner Unterschied: 128000 Euro je Spieler kassieren die Herren des Fußballs für einen Sieg bei einer Europameisterschaft, ihre Kolleginnen in der Nationalelf des Deutschen Fußball-Bundes bekommen nur 4600 Euro Prämie. Wenigstens sind sie auf Erfolg abonniert: Nach 1989, 1991, 1995 und 1997 gelang den Frauen um Trainerin Tina Theune-Meyer im Juli 2001 durch ein 1:0 gegen Schweden (Golden Goal in der 98. Minute) zum fünften Mal der EM-Sieg. Sie kommen aus den zwölf Mannschaften der eingleisigen Frauen-Bundesliga, die der DFB 1997/98 eingeführt hat.
Vorher war die Bundesliga für die weiblichen Kicker in die Gruppen Nord und Süd aufgeteilt. Spielerinnen und Trainer erhofften sich von der neuen Regelung mehr Zuschauer, stärkeres Medieninteresse, endlich Sponsoren. Doch immer noch legen sich die Sportlerinnen vor durchschnittlich nur 270 Zuschauern ins Zeug. Amtierender Meister ist der FFC Frankfurt, Schlusslicht der vergangenen Saison war der FC Saarbrücken. Frankfurt hat mit dem FSV noch einen zweiten Erstligisten. Die übrigen neun Clubs kommen aus Bad Neuenahr, Brauweiler-Pulheim, Duisburg, Freiburg, Hamburg, München, Potsdam, Rheine, Wolfsburg-Wendschott.
Doch einiges spricht dafür, dass der Dornröschenschlaf des deutschen Frauenfußballs bald ein Ende haben könnte: Beim EM-Sieg 2001 war das Ulmer Stadion mit 18000 Zuschauern ausverkauft. Sogar der Kanzler rief an, da stand Kapitän Doris Fitschen gerade unter der Dusche. Bei der Wahl der Sportler des Jahres in der ARD setzten die Fans die Frauenfußball-Nationalelf als Sieger auf Platz eins.
Als in den USA im April 2001 die Women’s United Soccer League (WUSA) startete, waren drei Deutsche als Legionärinnen dabei. Eine von ihnen ist die 144fache Rekordnationalspielerin Doris Fitschen, wegen ihrer genialen Spielzüge schon mal als »weiblicher Beckenbauer« gehandelt. Bei Philadelphia Charge bekam sie 70000 Dollar. Sie wurde zur besten Abwehrspielerin der US-Liga gewählt.
























